Künstliche Intelligenz und Quantencomputing markieren technologische Wendepunkte mit enormem wirtschaftlichem Potenzial. Im neuen Börsenbrief kiqreport zeigen die erfahrenen Börsenexperten Klaus Madzia und Guido Walter, wo sich bereits die nächsten Highflyer formieren.
Neue Technologien verändern Märkte oft schneller, als man denkt. KI und Quantencomputing gelten als unschlagbare Wachstumskombination der Zukunft und eröffnen Anlegern attraktive Investmentchancen. Im neuen Börsenbrief kiqreport, der am 7. April startet, zeigen die KI- und Trendexperten Klaus Madzia und Guido Walter, welche Zukunftswerte man jetzt im Visier haben sollte. DER AKTIONÄR hat nachgefragt, was die Leser erwartet.
DER AKTIONÄR: Klaus, Guido – ihr seid beide seit rund 30 Jahren an der Börse aktiv. Warum zählen KI und Quantencomputing für euch zu den spannendsten Megatrends unserer Zeit?
Klaus Madzia: In 30 Jahren habe ich viele Technologiewellen aktiv begleitet – das Internet, Mobile, Cloud. KI ist von anderer Qualität. Ich erinnere mich noch genau, wie ich 1999 zum ersten Mal eine Internetaktie analysiert habe – und dachte: Das ist Spekulation, kein Investment. Ich lag falsch. Mit KI mache ich denselben Fehler nicht zweimal. Der Unterschied zu damals: Die Infrastruktur ist diesmal schon da, bevor die Anwendungen kommen. Das dreht die Risikogleichung komplett.
Guido Walter: Und was mich persönlich fasziniert: Wir reden nicht über ein Nischenthema für Technikbegeisterte. Jensen Huang hat das Mitte März auf eine einzige Zahl verdichtet – mindestens eine Billion Dollar Umsatz für KI-Hardware allein zwischen 2025 und 2027. Das entspricht rund einem Fünftel des deutschen BIP. Quantencomputing ist das nächste Kapitel, noch früher im Entwicklungszyklus, aber mit dem Potenzial, ganze Industrien neu zu definieren, sobald die Technologie reift.
KI ist in unserem Alltag bereits angekommen – Quantencomputing klingt für viele noch abstrakt. In welchen Branchen und konkreten Anwendungsbereichen seht ihr das größte Potenzial?
Guido Walter: Bei KI sehen wir die größten Profiteure in Halbleitern, Cloud-Infrastruktur, Gesundheitswesen, Robotik und Energie. Der eigentliche Hebel liegt nicht immer bei den sichtbaren Anwendungen wie Chatbots. Genauso wichtig ist die Infrastrukturschicht darunter: Chips, Energie, Kühlung, Speicher. Wer diese Basisschicht kontrolliert, kassiert bei jeder neuen Modellgeneration mit, unabhängig davon, wer die KI-Anwendung entwickelt.
Euer neuer Börsenbrief kiqreport fokussiert sich auf Wachstumsaktien aus den Bereichen KI und Quantencomputing. Was erwartet die Leser konkret?
Klaus Madzia: Klar, verständlich, ohne Buzzword-Bingo und blinden Technik-Hype – das ist unser Versprechen. Wir analysieren nüchtern, aber ohne die Begeisterung zu unterdrücken, die dieser Moment verdient. In jeder Ausgabe stellen wir aktuelle Aktien aus KI und Quantentechnologie vor – bekannte Namen mit unterschätztem Potenzial genauso wie noch unentdeckte Unternehmen im Windschatten des Booms. Unser Versprechen ist simpel: Jede Ausgabe endet mit einer klaren Handlungsempfehlung – kaufen, halten oder abwarten. Wer das nicht liefern kann, schreibt Prosa. Wir nicht.
Guido Walter: Konkret: Die Titel, denen wir stabiles Langfristpotenzial zutrauen, wandern in unser Musterdepot – das wird von Ausgabe zu Ausgabe aufgestockt. Dazu gibt es unsere Grafik der Woche, eine Watchlist mit weiteren interessanten Kandidaten und Einzelaktienanalysen mit klaren Kurszielen, Stoppkursen und Bewertungseinschätzungen. Alles, was ein Anleger braucht, um fundierte Entscheidungen zu treffen.
Wie geht ihr bei der Aktienauswahl vor?
Guido Walter: Wer profitiert strukturell und nicht nur zyklisch vom KI- und Quantencomputing-Boom? Das führt uns oft weg von den offensichtlichen Namen. Unser Hot-Stock in der ersten Ausgabe ist ein Energietechnologiekonzern, den die wenigsten mit KI assoziieren würden. Aber moderne Rechenzentren brauchen nicht nur Strom, sondern stabile, netzunabhängige Energie. Das von uns identifizierte Unternehmen hat gerade einen besonders wichtigen Auftrag gewonnen.
Mit Top-Unternehmen zu Top-Rendite: Der kiqreport liefert die spannendsten KI- und Quantenaktien. Abonnenten profitieren von 14-täglichen PDF-Reports, fundierten Analysen, einer detaillierten Empfehlungsliste und regelmäßigen Updates.
Ist bei KI-Aktien möglicherweise schon ein Großteil der Rally gelaufen?
Guido Walter: Die ehrliche Antwort: Bei einigen Titeln, die den Hype an der Oberfläche widerspiegeln, ja. Wer Ende 2023 auf die naheliegendsten KI-Namen gesetzt hat, hat schon sehr gut verdient. Aber das ist genau der Punkt, an dem viele Anleger aufhören zu denken. Die eigentliche Frage ist: Wo stehen wir im strukturellen Zyklus? Und da befinden wir uns erst am Anfang der Entwicklung.
Klaus Madzia: Das Layer-Cake-Prinzip, das Nvidia kürzlich präsentiert hat, beschreibt es gut: Energie, Chips, Infrastruktur ganz unten – Applikationen ganz oben. Auf der Applikationsschicht ist der Wettbewerb brutal. Chatbot-Anbieter kommen und gehen. Aber die Infrastrukturschicht darunter wird von allen gleichzeitig gebraucht. Jedes neue Modell braucht mehr Chips, mehr Strom, mehr Rechenzentren. Dort sehen wir noch erhebliches Potenzial – und dort suchen wir unsere Titel.
An welche Anlegertypen richtet sich der kiqreport?
Klaus Madzia: An alle, die verstehen wollen, was gerade wirklich passiert – und die nicht nur die Schlagzeilen lesen, sondern die Strukturen dahinter durchdringen möchten. Man muss kein Technologie-Experte sein. Man muss neugierig sein und bereit, auch in weniger offensichtliche Namen zu schauen.
Guido Walter: Konkret an Anleger, die langfristig am KI- und Quantencomputing-Boom partizipieren wollen, ohne auf blindem Hype zu reiten. Die verstehen, dass manche der spannendsten Titel eben nicht „KI“ im Namen haben – sondern Vertiv heißen oder IES Holdings. Und die mit einer klaren Strategie investieren wollen: mit Kurszielen, Stopps und einem Musterdepot, dem sie Ausgabe für Ausgabe folgen können.
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Dieser Artikel ist in DER AKTIONÄR Nr. 15/2026 erschienen, welches Sie hier als PDF gesamt herunterladen können.
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04.04.2026, 10:00