Auf Titeljagd gehen mit diesen 11 Aktien
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27.05.2021 Lars Friedrich

Alibaba, Tencent und Co: Alles eingepreist? WANT-Index im Aufwind

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WANT Index

Die Kurse von China-Aktien mit Tech- und Internet-Bezug konnten sich zuletzt von ihren Korrekturtiefs absetzen. Seit genau zwei Wochen steigt auch der WANT-Index wieder. Innerhalb dieses Zeitraums deutet sich ein Aufwärtstrend an. DER AKTIONÄR mit einem kompakten Überblick zu Alibaba, Tencent, Weibo und Netease.

Bei Alibaba und Tencent verläuft die Erholung bislang eher zögerlich. Insbesondere bei Tencent gibt es noch Fragezeichen bezüglich einer möglichen Milliarden-Strafe. Jedenfalls muss das Unternehmen nun wohl auch – wie zuvor Alibaba – seine Finanzgeschäfte ausgliedern. Andererseits überzeugte auch Tencent mit seinen jüngsten Zahlen einmal mehr. Nach Verkäufen von Momentum-Tradern könnte bei einigen China-Aktien zunehmend die Value-Fraktion zum Zug kommen, wie die letzten Kauf- und Verkaufsmeldungen bei Alibaba zeigen. Das dürfte zur Kursstabilisierung beitragen.

Weibos Zahlen vor einigen Wochen waren überraschend gut ausgefallen. Auch der Ausblick war solide. Allerdings sank die Zahl der monatlich aktiven Nutzer um vier Prozent. DER AKTIONÄR hatte die Aktie trotz des starken Kursanstiegs zu Jahresbeginn nicht als Einzelaktie empfohlen. Die anhaltende Korrekturphase zeigt, dass diese Entscheidung korrekt war. Die Bewertung ist in Ordnung, doch es fehlt die große Fantasie, wo es mit dem Unternehmen hingehen könnte.

Am zugkräftigsten ist momentan Netease. Die aktuellen Zahlen des Tencent-Herausforderers überzeugten. Zudem plant das Unternehmen den Börsengang seiner Musiksparte.

WANT Index (ISIN: DE000SLA3TT7)

Neue Hiobsbotschaften sind derzeit nicht zu erwarten. Viel dürfte bereits eingepreist sein. Wer die Einzelbetrachtung scheut, kann sich mit dem WANT-Index alle vier Aktien auf einmal ins Depot holen. Mit dem Faktor 1 Zertifikat (WKN:MA49GU) können Anleger eins zu eins an der Index-Entwicklung teilhaben. Mehr zum Index und den verfügbaren Produkten lesen Sie hier (Link).

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Alibaba.

Herr Bernd Förtsch, Verleger und Eigentümer der Börsenmedien AG, hält mittelbar eine wesentliche Beteiligung an der flatex AG, deren Tochtergesellschaft flatex Bank AG unter der Marke flatex Online-Brokerage betreibt. Die flatex Bank AG erhebt für den Handel in Finanzinstrumenten in der Regel von ihren Kunden Ordergebühren. Die flatex Bank AG hat mit Morgan Stanley, Goldman Sachs, Société Générale, UBS, Vontobel, BNP Paribas und HSBC eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, wonach diese Institute den Status eines bevorzugten Partners von Hebelprodukten (Exchange Traded Products) haben und von ihnen emittierte Hebelprodukte durch die flatex Bank AG angeboten werden, die Kunden ohne oder mit reduzierten Ordergebühren handeln können. Die flatex Bank AG erhält in diesem Zusammenhang von Morgan Stanley, Goldman Sachs, Société Générale, UBS, Vontobel, BNP Paribas und HSBC Vergütungen für den Vertrieb dieser Finanzinstrumente.

Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Die Börsenmedien AG hat mit Morgan Stanley als Emittent des Finanzinstruments eine Lizenzvereinbarung geschlossen, wonach die Börsenmedien AG Morgan Stanley eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von Morgan Stanley Vergütungen.

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