„Big Blue“ ist zurück – und wie! Der IT-Gigant IBM hat am Mittwoch nach US-Börsenschluss Zahlen präsentiert, die die Skeptiker verstummen lassen. Dank eines boomenden KI-Geschäfts und einer starken Software-Sparte hob die Aktie nachbörslich ab. Ganz zur Freude der AKTIONÄR-Leser, die der Empfehlung in Ausgabe 04/26 gefolgt sind.
IBM hat im vierten Quartal 2025 eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass man im Wettrennen um Künstliche Intelligenz und Hybrid-Cloud ganz vorne mitmischt. Der Umsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent (währungsbereinigt neun Prozent) auf 19,7 Milliarden Dollar. Damit wurden die Schätzungen der Analysten, die im Schnitt mit 19,2 Milliarden Dollar gerechnet hatten, deutlich übertroffen.
Besonders stark performte die Software-Sparte (u. a. Red Hat), deren Umsatz um 14 Prozent auf 9,0 Milliarden Dollar zulegte. Auch die Infrastruktur-Sparte glänzte mit einem Plus von 21 Prozent, getrieben durch ein massives Wachstum von 67 Prozent bei den IBM Z-Mainframes.
Noch eindrucksvoller fiel die Gewinnentwicklung aus: Der bereinigte Gewinn je Aktie landete bei 4,52 Dollar – ein sattes Plus gegenüber den erwarteten 4,32 Dollar. Unter dem Strich stand ein Nettoergebnis von 5,6 Milliarden Dollar, was fast einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahreswert (2,9 Milliarden Dollar) entspricht.
Ausblick überzeugt
Der eigentliche Kurstreiber findet sich jedoch im Ausblick und in den Details zum KI-Portfolio. CEO Arvind Krishna gab bekannt, dass das Auftragsvolumen („Book of Business“) im Bereich der generativen KI auf über 12,5 Milliarden Dollar angeschwollen ist. „Wir setzen unsere Strategie um, IBM als ein software-geführtes Unternehmen für Hybrid-Cloud- und KI-Plattformen voranzubringen“, so Krishna.
Das Management rechnet für 2026 mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von mindestens fünf Prozent. Damit liegt der Konzern über den bisherigen Markterwartungen von 4,6 Prozent. Ein weiteres Highlight am Horizont: Bis 2029 will IBM den ersten kommerziell nutzbaren Quantencomputer im großen Maßstab ausliefern.
Dividende angekündigt
Dank des anhaltenden Unternehmenserfolgs können sich Anleger auf die 110. Quartalsdividende in Folge freuen. Je Aktie werden 1,68 Dollar an die Anleger ausgeschüttet. Finanzchef Jim Kavanaugh betonte die finanzielle Disziplin: „Unser Schwungrad für Wachstum führt zu einer nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Generierung von freiem Cashflow.“ Für 2025 meldete IBM einen freien Cashflow von 14,7 Milliarden Dollar, für das laufende Jahr wird eine Steigerung um eine weitere Milliarde Dollar angestrebt.
IBM hat geliefert. Nachbörslich sprang die Aktie um rund acht Prozent auf 317,60 Dollar. Der vom AKTIONÄR in Ausgabe 04/26 empfohlene Call liegt damit bereits nach nur knapp zwei Wochen über 30 Prozent im Plus. Die ursprüngliche Empfehlung zum IBM-Call können Sie hier nachlesen.
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Heute, 07:05