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12.07.2021 DER AKTIONÄR

Der Boom um SPACs: Cleveres Investment oder Schuss in den Ofen?

Tennis-Ikone Serena Williams tut es, Basketball-Legende Shaquille O’Neal tut es auch und ebenso die R&B-Sängerin Ciara Wilson: Viele Promis kaufen derzeit gern die sprichwörtliche Katze im Sack und sind damit nicht allein – gemeint ist das bei Anlegern immer beliebter werdende Investment in eine Special Purpose Acquisition Company, kurz in ein SPAC. Der Hype um die sogenannten Mantelgesellschaften ist inzwischen aus den USA über den großen Teich nach Europa geschwappt. Doch um welche Art des Investments handelt es sich bei einem SPAC überhaupt? Und lohnt es sich, auf diesen Zug aufzuspringen? einfach börse macht für Sie den Top- oder Flop-Check.

Wer schon mal eine Überraschungs- oder Mystery-Box gekauft hat, der weiß erst mal nichts über dessen Inhalt. Gekauft wird im Grunde nur eine Hülle und mit ihr die Hoffnung auf einen vielversprechenden Inhalt. Von diesem Prinzip lassen sich auch Anleger leiten, die in ein SPAC investieren – hier verfolgen Mantelgesellschaften den Zweck, vielversprechende Unternehmen ausfindig zu machen und nach einer Übernahme an die Börse zu bringen. Das notwendige Kapital hierfür besorgen sich SPACs von Investoren. Unklar ist aber, welche Unternehmen der SPAC einmal aufkaufen wird.

Für Investoren gilt also im Vorfeld das Prinzip Hoffnung, zudem kann vor einer Übernahme kaum seriös abgeschätzt werden, wie sich die jeweiligen Anteile an einer Mantelgesellschaft im Wert entwickeln werden. Anleger können nur darauf hoffen, dass der Übernahmekandidat an der Börse gut ankommt. Und sie müssen darauf vertrauen, dass der SPAC-Initiator einen guten Riecher hat. SPAC-Gründer sind oft bekannte Unternehmer, die auf frühere Geschäftserfolge verweisen können. Mit ihrem Gespür für Zukunftsthemen und Geschäftsmodelle steht und fällt der Erfolg ihrer Börsenmäntel.

Doch damit eine Übernahme zustande kommt, muss mindestens die Hälfte der SPAC-Anteilseigner zustimmen. Wer mit einem Kandidaten nicht einverstanden ist, sich damit aber in der Minderheit befindet, kann seine Anteile zum Ausgabepreis bis zum Stichtag der Übernahme zurückgeben. Danach müssen Anleger ihre Anteile zum aktuellen Börsenkurs verkaufen. Ihren Einsatz bekommen Investoren dann zurück, wenn ein SPAC-Initiator innerhalb der vorgegebenen Zeit kein Übernahmeziel findet.

Welche Vorteile sich für Start-up Unternehmen durch einen Börsengang via Mantel eröffnen und welche Risiken ein solches Investment für die Anleger mit sich bringt, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 07/21 von einfach börse. Außerdem erfahren Sie, welche Mantelgesellschaften nach dem Boom in den USA nun in Deutschland auf den Plan treten und hierzulande sogar mit einem Airbnb-Konkurrenten den Sprung an die Börse vorbereiten.

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