Der Aktienmarkt ist unfair: Wenige Gewinner, viele Verlierer

Der Aktienmarkt ist unfair: Wenige Gewinner, viele Verlierer
Foto: Reuters/ Brendan McDermid
Tim Temp 14.09.2026, 10:52 ‧ Tim Temp
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Aktienmärkte wirken auf den ersten Blick breit aufgestellt. Hinter den langfristigen Indexgewinnen verbirgt sich jedoch eine krasse asymmetrische Renditeverteilung: Ein kleiner Teil der Unternehmen sorgt für einen überproportional großen Anteil der gesamten Wertschöpfung, während viele andere Aktien über Jahre nur wenig zulegen, hinter sicheren Anlagen zurückbleiben oder sogar dauerhaft an Wert verlieren.

Eine spannende Untersuchung des Finanzprofessors Hendrik Bessembinder zeigt die Dimension dieses Effekts. Für den US-Aktienmarkt von 1926 bis 2016 kam er zu dem Ergebnis, dass die besten rund vier Prozent der börsennotierten Unternehmen die gesamte Netto-Wertschöpfung des Marktes erklärten. Die übrigen 96 Prozent erzielten zusammengenommen lediglich eine Rendite, die etwa der von kurzfristigen US-Staatsanleihen entsprach. Eine spätere Auswertung für die Jahre 1990 bis 2020 bestätigt das Grundmuster auch global: Nur rund 2,4 Prozent der Unternehmen erklärten die gesamte weltweite Netto-Wertschöpfung, während die Mehrheit der US-Aktien hinter kurzfristigen US-Staatsanleihen zurückblieb.

Nasdaq100 Renditeverteilung
Quelle: Nasdaq
Nasdaq100 Renditeverteilung

Auch bei großen Indizes ist dieser Effekt sichtbar (siehe Grafik). Der Nasdaq100 ist kein Abbild der durchschnittlichen Aktie, sondern ein nach Marktkapitalisierung gewichtetes Auswahlportfolio der größten Nicht-Finanzunternehmen an der Nasdaq. Steigen einzelne Mitglieder besonders stark, erhalten sie automatisch ein höheres Gewicht und tragen damit noch stärker zur Indexentwicklung bei. Im Jahr 2025 entfielen laut Untersuchung der Nasdaq 88 Prozent der Rendite des Index auf den Technologiesektor: Aktien wie Alphabet, Palantir, Nvidia und Broadcom gehörten zu den wichtigsten Beitragszahlern. Der Index profitiert somit nicht nur von Gewinnern – er lässt sie im Zeitverlauf auch zunehmend stärker wirken.

Wichtige Erkenntnis für Anleger

Darin liegt eine wichtige Erkenntnis für Anleger: Die entscheidende Frage ist nicht, möglichst viele Aktien zu besitzen. Entscheidend ist, die wenigen Unternehmen zu erkennen, die dauerhaft Kapital anziehen und dadurch eine zunehmende relative Stärke entwickeln. Genau diesen Mechanismus nutzt TSI USA. Das System sucht nicht nach vermeintlich günstigen Aktien oder nach spektakulären Einzelprognosen, sondern bewertet systematisch, welche Titel sich besser als der Gesamtmarkt entwickeln.

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Das Prinzip ähnelt dabei dem Auswahlmechanismus großer Indizes: Unternehmen mit anhaltender Stärke gewinnen an Bedeutung, während schwächere Titel an Gewicht verlieren oder ausscheiden. Bei TSI USA geschieht dies regelbasiert mit einem objektiven Ranking. Sobald neue starke Kurstreiber entstehen und Anlegerkapital in diese Aktien fließt, führt dies zwangsläufig zu einer relativen Stärke. Der Ansatz erhöht dabei die Chance deutlich, die wenigen entscheidenden Gewinner eines Marktzyklus zu identifizieren (siehe Depotauszug). 

Bei TSI USA fließen diese Informationen in ein ganzheitliches Handelssystem und ein transparentes Depot. Das Ergebnis des TSI-USA-Depots über starke und schwache Marktphasen: plus 72 Prozent im TSI-USA-Depot seit Jahresbeginn, plus 621 Prozent in 10 Jahren. Jetzt extra profitieren und nur für kurze Zeit zehn Prozent Rabatt (Code: TSI10) sichern. Als Bonus wird zusätzlich ein Aktien-Report am 24. September im Wert von 49,99 Euro freigeschaltet.

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