Vollbremsung für alle? Anthropic und OpenAI bekommen Gegenwind. Wichtige KI-Player halten es für keine gute Idee, China das Feld zu überlassen. Blufft Sam Altman aus operativer Schwäche?
Bisher galt: Gigantische KI-Fabriken und Wachstumsraten von über 100 Prozent sind das neue Normal. Doch mitten in einer Phase enormer KI-Nachfrage scheren nun die Claude- und GPT-Mütter aus und fordern eine Drosselung und mehr Aufsicht für die Branche.
Dario Amodei fürchtet „katastrophalen Schaden“ und schreibt: „Angesichts der beschleunigten Entwicklung von KI-Fähigkeiten befürchte ich, dass ein solcher Schwarm in 6–12 Monaten in der Lage sein könnte, das gesamte Internet mit einem persistenten Botnet zu übernehmen (potenziell mit Schäden in Höhe von Hunderten von Milliarden Dollar).“
Doch viele kleinere Firmen fürchten, dass angesichts der enormen Investitionen der großen zwei US-Frontierfirmen das „Luftanhalten“ eher Eigennutz ist, um den Vorsprung gegenüber den aggressiven neuen Start-up-Rivalen einzufrieren.
Fondslegende Bill Ackman zitiert folgende These: „Übersetzung (der Bremsforderungen von OpenAI und Co): Unsere Bruttomargen werden durch Open-Source-Modelle auf 0 herunterkonkurriert, und unsere Capex-Verbrauchsrate ist zu hoch. Lassen Sie uns unsere Margen durch regulatorische Kontrolle sichern, Open-Source-Modelle verbieten und das Capex-Wettrüsten verlangsamen.“
— Shane Killian (@shanedk) September 13, 2026
KI nicht nur von den Big-US-Playern
Seitenhieb vom Microsoft-CEO Satya Nadella: „Wir müssen die Vorteile der KI beschleunigen und verbreiten, sodass sie breit gestreut werden über Länder, Gemeinschaften und Unternehmen hinweg. Dies erfordert ein Frontier-Ökosystem, in dem sowohl geschlossene als auch Open-Source-Modelle gedeihen können. (…) Der Schlüssel ist, dass dies nicht von einer Handvoll von Einheiten kontrolliert werden darf.“
BREAKING: President Trump has rejected calls for an AI slowdown after CEOs of AI tech titans expressed safety concerns that the technology poses an existential threat, per FT.
— The Kobeissi Letter (@KobeissiLetter) September 13, 2026
"We’re leading China in AI ... and, frankly, I want to keep it that way, because whoever wins AI,…
Ex-Meta-KI-Chef lacht
Der ehemalige KI-Chef von Meta, Yann LeCun wird besonders konkret: „Dario behauptete bereits 2019, dass GPT2 zu gefährlich sei, um es open source zu machen. Ich habe sie damals verspottet. Jeder sollte sie jetzt verspotten.“
KI wie Maschinengewehr
Egal wie schnell die Nvidia-Kunden Anthropic und OpenAI wachsen – der Bedarf an Schutz vor KI-Angriffen war noch nie so hoch wie jetzt – siehe auch neues AKTIONÄR TV. Die Depot-2030-Aktie CrowdStrike legt heute klar zu, und CEO George Kurtz warnt davor, die Hände in den Schoss zu legen. „Die Grenze wird sich bewegen, ganz gleich mit welcher Geschwindigkeit. Der Rest der Welt wird nicht langsamer werden. Unsere Aufgabe in der Cybersecurity-Community ist es, sicherzustellen, dass sie sicher und gefahrlos voranschreitet. (…) Wir sehen koordinierte KI-Agenten, die Angriffskampagnen mit Maschinengeschwindigkeit ausführen. (…) KI verleiht jedem Kriminellen und Einzeltäter eine elitäre Ausführung.“
Nvidia, KI-Schutz und Krisen-Profiteur
Im neuen AKTIONÄR Hot Stock Report wird an der 1.000-Prozent-Depot-2030-Aktie Nvidia festgehalten und seit Juni auf KI-Schutz-Gewinner gesetzt. Zudem jetzt neu im Depot 2030: Ein Öl-Krisengewinner mit KGV 10 und starkem Rückenwind. Einfach hier für alle Transaktionen und Details des TFA-Depots und Depot 2030 freischalten.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
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