Die Depot-2030-Aktien CrowdStrike und Okta befinden sich im Höhenflug. Okta-Manager Thomas Heinz erklärte uns im Teams-Call die Besonderheit der Produkte, die im Zuge der KI-Revolution immer wichtiger werden.
Privat habe ich ein Abo der Grok-KI, in der Firma nutzen wir Claude, Gemini und GPT. Das bereitet der IT Kopfzerbrechen. „Viele Mitarbeiter öffnen einfach den Browser, kopieren Firmentexte hinein und lassen Angebote oder Dokumente analysieren. Das ist die gefährliche Schatten-KI“, erklärt mir nun Thomas Heinz von unserer Depot-2030-Firma Okta. Der Head of Solution Engineering ist in „sehr guter Stimmung“. Denn: „Wir sehen klar mehr Awareness für KI-Sicherheit, ausgelöst durch die vielen KI-gestützten Angriffe. Bei Firmen ist das gerade sehr präsent, mit Fragen wie: ,Was haben wir überhaupt an KI-Tools im Einsatz?‘“
(Dieser Artikel ist im AKTIONÄR Hot Stock Report 29/2026 erschienen und aktualisiert)
Heinz erklärt: „KI-Agenten brauchen digitale Identitäten, genau wie Mitarbeiter, die verwaltet werden müssen. Wir stellen sicher, dass Agenten nur mit dem richtigen Zugriffsniveau agieren und nicht mehr Rechte haben, als ein Mensch hätte.“ Was Okta besonders macht? „Wir sind unabhängig von Plattform und Hersteller. Wir sind am Zahn der Zeit.“
Spannendes Detail: Okta arbeitet inzwischen frisch mit Anthropic zusammen – wir sind zum Beispiel der erste Featured Identity Partner für Claude Enterprise, der gemeinsam mit Anthropic neue Standards vorantreibt. Wir entwickeln nicht nur unser eigenes Produkt, sondern schaffen Industriestandards, die auch andere nutzen können – zum Beispiel den sogenannten Cross-App-Access (XAA). Auch am Shared Signal Framework waren wir maßgeblich beteiligt.“ Siehe auch neues AKTIONÄR TV ab Minute 22. Dort wird auch die erneute Warnung vor der KI-Gefahr durch OpenAI-Chef Sam Altman gesprochen.
this is a critically important moment for cyber defense with AI; there is not much time to act.
— Sam Altman (@sama) August 27, 2026
we are happy if you want to work with us or any of our competitors or partners, but please take this moment seriously.
only an urgent and intense collective response will work.
Zwei KI-Kernprodukte
Wichtig: „Unsere Produkte für KI-Agenten sind nun verfügbar und im Einsatz – sowohl bei Kunden als auch in Proof-of-Concepts.“ Es gibt dabei zwei Kernprodukte: „Erstens unsere Blaupause für das sichere KI-Agenten-Unternehmen – drei grundlegende Fragen: Wo sind meine KI-Agenten? Womit können sie sich verbinden? Was dürfen sie? Das gibt Unternehmen eine Bestandsaufnahme. Zweitens das Management-Layer: Damit können Unternehmen alle gefundenen Agenten zentral verwalten, Zugriffsrechte optimieren und bei Bedarf mit einem Kill Switch sofort sperren.“
Sind wir in einer KI-Blase?
Zur KI-Blasen-Diskussion sagt Heinz: „Die Geschäftsbücher sind voll und KI ist bereits tief in Geschäftsprozesse eingeflossen. Wenn man heute Kunden-Support-Chatbots betrachtet – diese können plötzlich wirklich helfen, anstatt nur zu sagen: „Rufen Sie diese Nummer an." Die Entwicklung geht also weiter: neue Modelle alle zwei bis drei Wochen, sinkende Preise für Eingabe-Token, ungebrochene Nachfrage. KI wird somit nicht wieder verschwinden – und jeder sollte für sich herausfinden, wie er sie zu seinem Vorteil einsetzen kann.“
Chance Roboter für E-Commerce
Im Depot 2030 sind neben dem Highflyer Nvidia (+1.100 Prozent seit 2022) auch seit Juni Okta und CrowdStrike enthalten. Neu wird nun auf einen Roboterhersteller und einen KI-Logistikgewinner gesetzt. Einfach hier für alle Details und Transaktionen im Depot 2030 und TFA-Depot freischalten.
Heute, 15:37
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