KI-Schutz wird zum Megatrend – jetzt traten die Depot-2030-Gewinner Nvidia und CrowdStrike in Las Vegas auf die Bühne und stellen die nächste Stufe agentischer Cybersicherheit vor. In Berlin könnte nun eine ganz besondere KI-Schutz-Firma helfen.
Die Gefahr wächst: Einer Umfrage von CrowdStrike zufolge sind cloudbasierte E-Crimes zuletzt um 171 Prozent gestiegen. Das neue agentische Cybersicherheitssystem SafeMind von CrowdStrike, das auf den offenen Nvidia-Nemotron-Modellen basiert, soll nun die Cyberabwehr verbessern und dabei Kosten sparen.
„Wir stehen in der Cybersicherheit an einem Wendepunkt“, sagte Jensen Huang am Dienstag vor ausverkauftem Haus auf der Fal.Con 2026 von CrowdStrike in Las Vegas. Angriffe seien inzwischen automatisiert. Die Verteidigung müsse es ebenfalls sein.
Der Gründer von NVIDIA trat mit George Kurtz, CEO von CrowdStrike, auf, um CrowdStrike SafeMind vorzustellen – ein agentisches Cybersicherheitssystem, das vom CrowdStrike Cyber Superintelligence Lab entwickelt wurde.
„Dies ist der Beginn eines neuen Zeitalters der Cybersicherheit“, sagte Huang vor den 10.000 Sicherheitsfachleuten. „Einerseits werden die Angreifer besser gerüstet sein als je zuvor. Andererseits werden auch Sie alle besser gerüstet sein als je zuvor.“
SafeMind kombiniert die speziell entwickelten agentischen Frameworks von CrowdStrike mit Verteidigungsmodellen auf Basis von Nvidia Nemotron, erklärt Nvidia in seinem Blog. Dabei entsteht ein kontinuierlicher Ko-Evolutionskreislauf, in dem sich Angriffs- und Verteidigungsseite wiederholt gegenseitig herausfordern und verbessern.
CrowdStrike kündigte zudem CrowdStrike Falcon IQ an. Damit soll Project QuiltWorks mithilfe agentischer Workflow-Automatisierung umgesetzt werden.
Der AKTIONÄR Hot Stock Report ist bei Trends oft sehr früh investiert und hat bereits im Juni auf die Eskalation im Bereich KI-Attacken und im Depot 2030 auf CrowdStrike und Okta gesetzt.
„Die eigentliche Lücke, die ich gesehen habe, bestand darin, dass die Angreifer Frontier-KI hatten, die Verteidiger aber nicht“, sagte Kurtz. „Das ändert sich jetzt.“
Kostenhammer: 99 Prozent besser
Nach dem Nachtraining von Nemotron mit CrowdStrike-Daten erreichte das Modell Blue Solano, das auf Nemotron 3 Super basiert, laut internen CrowdStrike-Auswertungen höhere Genauigkeitsraten als führende Frontier-Modelle – bei 99 Prozent niedrigeren Kosten.
KI-gestützte Angriffe stiegen laut CrowdStrike im vergangenen Jahr um 89 Prozent.
Auch für Robotik
Nvidia gab bekannt, die Modelle und Frameworks von CrowdStrike SafeMind in einer hochrealistischen Cyber-Agenten-Umgebung getestet zu haben. „Das Grundprinzip von SafeMind – ein adversariales Modell agiert auf einem digitalen Zwilling der Umgebung, während ein Verteidigermodell in einer kontinuierlichen Katz-und-Maus-Schleife arbeitet und schließlich lernt, sich selbst zu schützen – gilt für Robotik, Edge Computing, Unternehmens-IT und für nahezu alles andere“, sagte Huang.
Okta im HSR-Talk: „Sehr gute Stimmung“
Privat habe ich ein Abo der Grok-KI, in der Firma nutzen wir Claude, Gemini und GPT. Das bereitet der IT Kopfzerbrechen. „Viele Mitarbeiter öffnen einfach den Browser, kopieren Firmentexte hinein und lassen Angebote oder Dokumente analysieren. Das ist die gefährliche Schatten-KI“, erklärt mir nun Thomas Heinz von unserer Depot-2030-Firma Okta. Der Head of Solution Engineering ist in „sehr guter Stimmung“. Denn: „Wir sehen klar mehr Awareness für KI-Sicherheit. Wir legen daher nun im Depot 2030 mit einer anderen, europäischen Sicherheits-Firma nach.
Dringend: KI-Schutz für Berlin
KI-Angriff auf Berlin. Beim digitalen Angriff auf Berlin verweisen die Grünen auf einen „Daten-Super-Gau" und der CDU-Sicherheitsexperte Kiesewetter auf eine „Katastrophe noch nicht absehbaren Ausmaßes". Dabei geht es offenbar auch um geleakte Daten zur Gesamtverteidigung. Im Depot 2030 gibt es daher jetzt eine neue Transaktion im Bereich KI-Schutz. Einfach hier für alle Transaktionen im Depot 2030 und TFA-Depot freischalten.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
Heute, 15:47
Bei Google bevorzugen