Die Depot-2030-Firma steht dank Kunden wie AMD vor enormem Wachstum. Jetzt reagieren Analysten auf die seit dem Kauf im Juli 2025 um über 600 Prozent gestiegene Aktie. Aussagen des neuen CEOs verdeutlichen die Chancen im Bereich Künstlicher Intelligenz und Defense.
Die IC-Substrate von AT&S sind gefragt wie nie. Ein menschliches Haar ist fünfmal so dick wie die feinen Kupferbahnen auf Substraten, auf denen dann die Prozessoren der großen Chipgiganten platziert werden.
Heute gewinnt der Hot Stock weitere neun Prozent, nachdem die Analysten von Oddo ihre Schätzungen anheben und allein im Jahr 2027 ein Wachstum von nunmehr 60 Prozent sehen. Einzelne Analysten schätzen ein KGV von lediglich 12.
Rückblick: Im Juli 2025 war AT&S eine unrentable Firma und unbeliebte Aktie, die bei 22 Euro verharrte. Seit dem Kauf ins Depot 2030 ist das Papier nun 624 Prozent angestiegen. Hauptgrund: Die Österreicher gaben im Sommer Ausbau des Produktionsstandorts Kulim in Malaysia bekannt, der auf Vereinbarungen mit dem Kunden AMD sowie einem weiteren führenden Technologieunternehmen basiere.
„Sehr großer Kunde“
Spannend sind in diesem Zusammenhang Aussagen des CEO Michael Mertin gegenüber Boersianer.at: „Neben der Erweiterung des ersten Werkes für AMD werden wir das zweite, bislang leere Werk für einen weiteren Großkunden komplett ausstatten. Zudem bauen wir noch ein drittes, neues Werk für die Herstellung sogenannter Cores, das sind die inneren Teile der Substrate. Beim Embedding, also dem Einbringen von Komponenten in Leiterplatten, konnten wir einen sehr großen Kunden gewinnen. Mit dem haben wir sehr intensiv gemeinsam im letzten Jahr zusammengearbeitet, um sehr großvolumig Hochleistungselektronikkomponenten zur Stromversorgung von Hochleistungsrecheneinheiten zu produzieren.“
Wachstumstreiber der Zukunft seien Rechenzentren, KI, also Datacenter. Und weiter: „Auch unser Standort in China gefällt mir extrem, qualitativ ist das Welt¬spitze. (…) Wir haben aber verstärkt erfolgreich begonnen, China for China aufzubauen. Das ist jetzt ein erstes etabliertes eigenes Geschäftsfeld. Defense ist ein zweites dieser Start-up-Themen. Das funktioniert hervorragend.“
„Weiter beschleunigt“
Der AKTIONÄR Hot Stock Report hatte frühzeitig von der „beispiellosen Nachfrage“ berichtet, die AT&S wahrnehme und durch den Ausbau der Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) getrieben werde. Spannend: „Der Übergang von monolithischen Chips zu Chiplet-basierten Designs hat bereits zu einer deutlichen Nachfragesteigerung geführt. Dieser Wandel wird jetzt durch KI weiter beschleunigt.“ AT&S ist neben Nvidia, Bloom Energy und Siemens Energy ein Top-Titel im Depot 2030 – das nun einen KI-Softwareprofiteur neu kauft.
Bereits in der Ausgabe 27/2025 machte der HSR seine Leser auf den Anbieter von Leiterplatten und IC-Substraten aufmerksam. Damals bremsten Zölle und die E-Autokrise. Doch unsere Hoffnung war: „Auf mittlere Sicht könnten sich die Österreicher mit Werken in Asien als KI-Gewinner entpuppen. In der neuen Präsentation werden Chipanwendungen von Playern wie Starlink, U-Blox, BMW, AMD als Treiber aufgeführt. Im Fokus hat AT&S offenbar auch Microelectronics-Player wie AWS und Nvidia. Die Anzahl solcher Kunden will man um 50 Prozent auf 14 bis 2026/27 steigern.“
KI-Software fürs Depot 2030
Auch in der neuen Ausgabe des HSR sind wir auf die Suche nach unterschätzten Geheimtipps gegangen. Ein KI-Gewinner wandert neu ins Depot 2030. Stark: Dessen neue KI-Plattform bringt Firmen in der Praxis tatsächlich 40 Prozent mehr Leistung. Die Aktie macht ein Kaufsignal – ganz ähnlich dem der AT&S-Aktie im Sommer 2025. Einfach hier für alle Transaktionen und Details des Depot 2030 freischalten.
Heute, 11:14
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