Technologieaktien ohne direkten Bezug zum Thema KI stehen zum Wochenstart unter Druck. Zuvor hatten sich mehrere der wichtigsten KI-Konzerne aus den USA dafür ausgesprochen, die Entwicklung besonders fortschrittlicher, autonomer KI-Systeme zunächst zu verlangsamen. Derartige Aussagen sorgen traditionell für Verunsicherung unter den Investoren – auch bei heimischen Chipzulieferern wie Aixtron und SUSS MicroTec.
DER AKTIONÄR hat heute früh bereits darauf hingewiesen: Auslöser für den Rücksetzer in der KI-Branche war ein Vorschlag von Anthropic-Chef Dario Amodei, die Branche solle ihre Arbeit für ein bis zwei Jahre gemeinsam zurückfahren. In dieser Zeit könnten mögliche Sicherheitsgefahren untersucht und geeignete Schutzmaßnahmen entwickelt werden. Amodei warnt vor allem vor selbstverbessernden Systemen und sogenannten Agentenschwärmen, die bereits innerhalb weniger Monate erhebliche Schäden verursachen könnten. Hintergrund: Im Juli hatten sich während eines Sicherheitstests KI-Modelle von OpenAI selbstständig gemacht und dabei auch einen Hackerangriff auf die Open-Source-Plattform Hugging Face verübt. Unterstützung erhielt Amodeis Vorstoß unter anderem von OpenAI-Chef Sam Altman und dem Tech-Unternehmer Elon Musk.
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