Der deutsche Leitindex ist schwungvoll in die neue Handelswoche gestartet. An die Spitze des Aktienbarometers setzten sich die Mitglieder, die als KI-Gewinner zählen: Siemens Energy, Infineon und der Bau-Konzern Hochtief. Auch die Bayer-Aktie verzeichnete klare Zugewinne.
Der DAX ging am Montag mit einem Plus von knapp einem Prozent aus dem Handel und machte damit die Verluste vom vergangenen Freitag wieder wett. Kurzzeitig konnte das Aktienbarometer auch wieder die Marke von 25.400 Punkten zurückerobern.
Begünstigt wurde das Kursplus durch das starke Abschneiden von Siemens Energy. Das Papier des Energietechnik-Spezialisten zog um gut vier Prozent an und setzte sich vor die Anteile des Chip-Konzerns Infineon und des Bau-Riesen Hochtief.
Die Aktie des Pharma- und Agrarchemiekonzerns Bayer konnte ebenfalls um gut drei Prozent zulegen. Der Titel profitierte gleich von zwei guten Nachrichten. Zum einen stellte das Unternehmen zusammen mit dem finnischen Pharma-Partner Orion am Wochenende auf der Jahrestagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) weitere vielversprechende Daten zum Blockbuster Nubeqa (Darolutamid) vor.
Auf der anderen Seite haben die Leverkusener in China die Zulassung für Asundexian erhalten. Der Wirkstoff darf fortan unter dem Markennamen Sunharbo im Reich der Mitte zur Schlaganfallprävention bei Patienten zum Einsatz kommen, die zuvor einen nicht-kardioembolischen ischämischen Schlaganfall oder eine hochrisiko-transitorische ischämische Attacke ("Minischlaganfall") erlitten haben.
Auf der Verliererseite fand sich das Papier der Deutschen Telekom. Die T-Aktie reagierte auf Zahlen des US-Wettbewerbers Verizon, dessen Anteile rund drei Prozent nachgaben.
Der DAX zeigt sich zum Wochenbeginn erholt. Im Laufe der Woche dürften vor allem weitere Quartalsberichte und Aussagen der wichtigsten Notenbanken den deutschen Leitindex bewegen. DER AKTIONÄR bleibt am Ball und wird über die wichtigsten kursrelevanten Neuigkeiten berichten.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bayer, Deutsche Telekom.
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