Die US-Börsen finden im frühen Handel am Freitag keine einheitliche Richtung. Der Leitindex Dow Jones Industrial verliert 0,3 Prozent auf 49.243,25 Zähler. Der marktbreite S&P 500 legt hingegen 0,1 Prozent zu auf 6.869,40 Punkte. Und der technologielastige Nasdaq 100 gewinnt 0,3 Prozent auf 24.864,62 Punkte.
Stärkste Werte im Dow Jones sind derzeit Amazon (plus 1,3 Prozent), Procter & Gamble (plus 1,0 Prozent), Salesforce (plus 0,9 Prozent), Apple (plus 0,7 Prozent) und Coca-Cola (plus 0,7 Prozent). Am Dow-Ende rangieren Nike, Walmart und Johnson & Johnson mit Verlusten von bis zu 2,8 Prozent.
Im Nasdaq 100 kann Palo Alto mit plus 4,2 Prozent am stärksten zulegen, gefolgt von Shopify, AppLovin, Alphabet und Insmed. Deutlich unter Druck stehen bei den Tech-Werten Atlassian, Copart und Intel mit Verlusten bis zu 3,8 Prozent.
Die Titel des Bergbaukonzerns Newmont gerieten unter Druck und geben derzeit 2,8 Prozent nach. Hintergrund ist eine gedämpfte Prognose: Der weltweit führende Goldproduzent rechnet im laufenden Jahr mit einer geringeren Fördermenge als bislang erwartet.
Auch die Aktien von Rocket Lab standen im Fokus und verlieren fast sechs Prozent. Medienberichten zufolge prüft der Rüstungskonzern Rheinmetall eine mögliche Übernahme des Laser-Spezialisten Mynaric, der ursprünglich von einem US-Unternehmen akquiriert werden sollte.
Deutlichere Abschläge mussten Chemours und Akamai hinnehmen – die Kurse sackten um 19,5 beziehungsweise 10,8 Prozent ab. Chemours enttäuschte mit seinen Ergebnissen für das vierte Quartal, während Akamai mit seinem Ausblick für 2026 unter den durchschnittlichen Analystenerwartungen blieb.
Die Aktie von Grail bricht um 50 Prozent ein, nachdem das Unternehmen mitteilte, dass eine klinische Studie zu einem seiner Wirkstoffe ihr zentrales Studienziel verfehlte. Zudem konnte keine statistisch signifikante Verringerung von Krebs im Stadium III und IV nachgewiesen werden.
Heute, 18:19