31.01.2014 Stefan Limmer

DAX mit Gegenbewegung: Außerdem Bechtle, Commerzbank, Google, Infineon und Microsoft im Fokus

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TecDAX
Trendthema

Nach einem schwachen Handelsverlauf, in dem der DAX im Tief bis auf 9.166,05 Punkte, abrutschte konnte sich der deutsche Leitindex am Freitag zum Handelsende wieder erholen. Für Rückenwind sorgte am Freitagnachmittag eine starke US-Eröffnung. Abends notierte der deutsche Leitindex wieder über der 9.300-Punkte-Marke.

Bechtle: Rekorde ohne Ende

Der IT-Dienstleister Bechtle hat am Freitag neue Rekordzahlen für das Gesamtjahr 2013 eingefahren. Der Umsatz ist um über acht Prozent auf 2,27 Milliarden Euro gestiegen und das Vorsteuerergebnis sogar um etwa zwölf Prozent auf rund 89 Millionen Euro. Vorstandschef Thomas Olemotz bleibt auch für die Zukunft weiter optimistisch.

Commerzbank: Analystin hebt Kursziel massiv an

Nach UBS und Mainfirst äußert sich am Freitag auch die Grupo Santander über die Commerzbank-Aktie. Das Ergebnis, zu dem die Analystin Tania Gold in ihrer Studie kommt, gefällt den Börsianern. Die Aktie notiert im frühen Freitagshandel im Plus, nachdem sie am Donnerstag unter Druck geraten war.

Google bleibt eine Geldmaschine

Google hat gute Zahlen für das Schlussquartal bekanntgegeben. Der US-Internetkonzern verdiente im Vergleich zum Vorjahreszeitraum unter dem Strich 3,4 Milliarden Dollar, dass entspricht einem Plus von 17 Prozent. Das war mehr als von den Analysten erwartet. Die Aktie stieg nachbörslich um vier Prozent. Das starke Werbegeschäft bleibt ein Treiber für den Gewinn, wie Google am Donnerstag am Sitz in Mountain View (USA) mitteilte.

Infineon: Über 20 Prozent Kurspotenzial

Die Analysten der französischen Investmentbank BNP Paribas das „Outperform“-Rating. Jerome Ramel zeigte sich von dem Quartalsergebnissen positiv überrascht. Den fairen Wert der DAX-Aktie beziffert Ramel in seiner aktuellen Studie mittlerweile mit 9,30 statt wie bisher mit 9,20 Euro.

Microsoft: Bill Gates weg – Nachfolger für Steve Ballmer gefunden

Die Suche nach einem neuen Microsoft-Chef scheint nach einem halben Jahr beendet zu sein. Satya Nadella, derzeit für das Firmenkunden-Geschäft zuständig, ist laut Bloomberg der Favorit für die Nachfolge von Steve Ballmer. Gleichzeitig könnte Gründer Bill Gates den Weg für einen Neuanfang freimachen und den Vorsitz im Verwaltungsrat aufgeben.