- Stefan Sommer - Volontär

Google bleibt eine Geldmaschine

Google hat gute Zahlen für das Schlussquartal bekanntgegeben. Der US-Internetkonzern verdiente im Vergleich zum Vorjahreszeitraum unter dem Strich 3,4 Milliarden Dollar, dass entspricht einem Plus von 17 Prozent. Das war mehr als von den Analysten erwartet. Die Aktie stieg nachbörslich um vier Prozent. Das starke Werbegeschäft bleibt ein Treiber für den Gewinn, wie Google am Donnerstag am Sitz in Mountain View (USA) mitteilte.

Mit Textanzeigen im Umfeld seiner Suchmaschine verdient Google das meiste Geld. Der Konzern breitet sich aber auch bei grafischen Werbeanzeigen, den sogenannten Bannern aus. Verlustbringer bleibt die vor zwei Jahren übernommene Handytochter Motorola. Sie verlor operativ 384 Millionen Dollar und damit doppelt so viel wie noch vor einem Jahr. Die Sparte wird nun an den chinesischen PC-Hersteller Lenovo weiterverkauft. Der Internetkonzern behält allerdings den Großteil der wichtigen Mobilfunk-Patente von Motorola.

Potenzial für die Zukunft

Zuletzt machte Google mit Zukäufen auf sich aufmerksam. Mit Nest, einem Anbieter für digitale Thermostate und Rauchmelder und Deep Mind einer britischen Firma die sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigt, erweitert der amerikanischen Internetkonzerns sein Portfolio. Google arbeitet auch an zahlreichen Entwicklungen wie selbstfahrende Autos oder der Datenbrille Google Glass. Auch im medizinischen Bereich ist Google tätig, eine Kontaktlinse die den Blutzuckerspiegel misst und mit dem Smartphone verbunden ist befindet sich momentan in der Testphase. Google ist ein Top-Investment. Der AKTIONÄR sieht das Kursziel bei 1.000 Euro.

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