10.01.2014 Stefan Limmer

DAX im Plus: Außerdem Commerzbank, Lufthansa, Metro, Nordex und Thyssen Krupp im Fokus

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TecDAX
Trendthema

Der DAX kann am Freitag im Handelsverlauf seine Anfangsgewinne verteidigen. Mittags notiert der deutsche Leitindex bei 9.475 Punkten. Mit Spannung warten Marktteilnehmer nun auf die jüngsten Arbeitsmarktzahlen aus den USA, die am Nachmittag veröffentlicht werden.

Commerzbank: Sensationelles Kursziel

Die Commerzbank ist die heißeste Aktie im DAX. Der Titel ist auch 2014 nicht zu bremsen. Die meisten Analysten glauben nicht, dass die Rallye noch lange weitergeht. Ganz anderer Meinung ist Guido Hoymann vom Bankhaus Metzler.

Gute Aussichten für Lufthansa

Die Papiere von Lufthansa katapultieren sich am Freitag an die Spitze der Gewinnerliste im DAX. Für Aufwind sorgt der Ausblick der Fluglinie. Trotz Sonderaufwendungen für das Sparprogramm Score will die Kranichairline für das Geschäftsjahr 2013 laut Finanzchefin Simone Menne einen operativen Gewinn von 600 bis 700 Millionen Euro ausweisen. Bis 2015 soll der operative Gewinn auf 2,3 Milliarden Euro steigen.

Metro-Aktie als Top-Gewinner

Die Aktien der Metro AG sind am Freitag der Top-Gewinner im MDAX. Spekulationen um eine mögliche Aufspaltung des Konzerns beflügeln die Papiere des Handelskonzerns. Großaktionär Haniel, der zuletzt bereits seine Mehrheitsbeteiligung an Celesio verkauft hat, drängt angeblich auf eine Zerschlagung von Metro.

Nordex bleibt interessant

Der positive Newsflow bei Nordex reißt nicht ab. Der Hersteller von Windanlagen hat von der wpd europe GmbH den Auftrag über die Lieferung und Errichtung von elf Turbinen für den Windpark „Mäkikangas“ erhalten. Der Windpark entsteht an der Westküste Finnlands nahe der Stadt Pyhäjoki und wird mit der erzeugten Energie rund 24.000 Haushalte im Jahr mit sauberem Strom versorgen.

ThyssenKrupp: Zu Recht im Alcoa-Sog?

Alcoa gilt als Indikator für die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und speziell für die Rohstoffbranche. Entsprechend geraten im frühen heutigen Handel auch die deutschen Stahlwerte unter Druck. Sollten Anleger nun die Notbremse ziehen?