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Rheinmetall, Renk und Hensoldt: Ukraine-Gespräche in Berlin – Aktien unter Druck

Rheinmetall, Renk und Hensoldt: Ukraine-Gespräche in Berlin – Aktien unter Druck
Foto: Photothek/GettyImages
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Maximilian Völkl 15.12.2025, 08:44 Maximilian Völkl

Zu Wochenbeginn stehen die Aktien aus der Rüstungsbranche wieder etwas unter Druck. Rheinmetall, Renk und Hensoldt verlieren an Boden, nachdem es in Berlin zu Beratungen zwischen Delegationen der Ukraine und der USA gekommen ist. Diese sollen bislang durchaus gut gelaufen sein.

Es seien große Fortschritte erzielt worden, so der US-Sondergesandte Steve Witkoff in einer Bewertung der Gespräche auf X. Was in der rund fünf Stunden andauernden Beratung konkret besprochen wurde, bleibt zwar unklar. Es soll aber um den 20-Punkte-Friedensplan, Wirtschaftsthemen und andere Fragen gegangen sein. Am heutigen Montag sollen die Beratungen weitergehen, wie Witkoff bestätigte.

Bundeskanzler Friedrich Merz hatte Witkoff und Jared Kushner, den Schwiegersohn und Berater von US-Präsident Donald Trump, sowie eine ukrainische Delegation um Präsident Wolodymyr Selenskyj am Sonntag im Kanzleramt empfangen. „Wir wollen einen dauerhaften Frieden in der Ukraine“, so Merz auf X. „Es liegen schwierige Fragen vor uns, aber wir sind entschlossen, voranzukommen.“

Nachdem die Gespräche heute fortgesetzt werden, sollen am Abend dann auch weitere europäische Staats- und Regierungschefs sowie führende EU- und NATO-Vertreter dazustoßen. Offen bleibt, wie Russland zu der Entwicklung steht. Während die Ukraine zuletzt erste Signale zur Kompromissbereitschaft bei einigen Punkten sendete, kamen diese vom Kreml bislang noch nicht.

Rheinmetall (WKN: 703000)

Rheinmetall und Co stehen seit Wochen immer unter Druck, wenn es Berichte zu Fortschritten bei den Friedensverhandlungen gab. Das setzt sich zu Wochenbeginn fort. Doch die Positionen liegen nach wie vor weit auseinander und der Weg zu einem echten Frieden bleibt wohl weit. So oder so dürfte sich am neuen Bewusstsein für Sicherheit in Europa auch nichts geändert haben. Rheinmetall bleibt der Favorit des AKTIONÄR in der Branche.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Renk.

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Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Rheinmetall.

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