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23.07.2015 Werner Sperber

Wirecard: Die klare Nummer 1; Börsenwelt Presseschau IV

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DAX

Die Fachleute von Börse Online haben die deutschen Unternehmen gesucht, welche mindestens seit dem Jahr 2007 Geschäftsberichte veröffentlichen, seit dem Jahr 2007 immer einen Gewinn ausgewiesen haben und auch im laufenden Jahr netto Geld verdienen dürften sowie seither höchsten zwei Jahre sinkende Gewinne erwirtschaftet haben. Sie sind auf 44 Firmen gekommen, wobei die Wirecard AG im vergangenen Jahr das mit Abstand höchste Umsatzwachstum erreicht hat. In der Gesamtwertung für das durchschnittliche jährliche Gewinnwachstum in den Jahren 2007 bis 2014 rutschte das auf Online-Bezahldienste spezialisierte Unternehmen jedoch von Rang 4 auf den fünften Platz ab.

Die Erlöse legten seit dem Jahr 2007 um durchschnittlich 23,9 Prozent pro anno. Der Gewinn stieg im Mittel um 16,8 Prozent pro Jahr, wobei Wirecard stets mehr verdiente als im jeweiligen Jahr zuvor. Nach den starken Zahlen für das zweite Quartal erhöhte der Vorstand das Ziel für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) für das laufende Jahr von 210 bis 230 Millionen Euro auf 220 bis 232 Millionen Euro. Dieses Wachstum dürfte anhalten, denn immer mehr Zahlungen werden mobil abgewickelt. Die Investitionen von Wirecard in dieses Geschäftsfeld dürften zu künftig steigenden Gewinnspannen führen.

Buchtipp: Die Geschichte der Spekulationsblasen

Eigentlich sind wir alle ziemlich schlau. Nur das mit dem Geld klappt nicht so recht … und manchmal geht es sogar richtig schief. Doch warum nur? Mit „Die Geschichte der Spekulationsblasen“ macht sich John Kenneth Galbraith, einer der ganz großen Ökonomen des 20. Jahrhunderts, auf die Suche nach der Antwort. Und er sucht an den richtigen Stellen – den Finanz­katas­trophen der letzten vier Jahrhunderte: der Tulpenmanie des 17. Jahrhunderts, der Südseeblase im 18. Jahrhundert, den Hochrisiko-Anleihen im 20. Jahrhundert. Mit Geist und Witz erklärt Gal­braith die psychologischen Mechanismen hinter diesen Blasen … damit der Leser sie durchschaut und sich dagegen wappnen kann. Dieses Meisterwerk zum Thema Finanzpsychologie war vergriffen und wird nun im Börsenbuchverlag wieder aufgelegt.

Autoren: Galbraith, John Kenneth
Seitenanzahl: 128
Erscheinungstermin: 19.03.2020
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-677-6