Sieben neue Highflyer: Nach Apple, Tesla & Co
03.02.2020 Marion Schlegel

Tesla-Aktie explodiert!

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Tesla

Kein Halten kennt zum Beginn der neuen Woche der Run auf die Aktien von Tesla. In der Spitze schnellte die Aktie auf 786,14 Dollar nach oben. So hoch stand das Papier noch nie zuvor in der Geschichte. Ganz so stark im Plus notiert die Aktie gegen 20 Uhr zwar nicht mehr, noch immer beträgt das Plus aber rund 15 Prozent.

Analyst Bill Selesky vom Analysehaus Argus Research hatte das Kursziel von 556 auf 808 Dollar nach oben geschraubt. Er gehört damit zu den größten Optimisten unter den zahlreichen Experten, die die Aktien des Herstellers von Elektrofahrzeugen bewerten.

Das Kursziel Seleskys räumt den Papieren selbst von diesem hohen Niveau noch weitere Luft nach oben ein. Der Experte begründete seinen Optimismus mit zu erwartenden Umsätzen der Fahrzeugmodelle S und X sowie mit einer starken Nachfrage nach dem Model 3, das im vierten Quartal mehr als 80 Prozent zum Gesamtumsatz beitrug.

Tesla (WKN: A1CX3T)

Der Tesla-Kurs erreichte am Montag bereits den dritten Börsentag in Folge ein Rekordhoch. Börsianer vermuten aber auch, dass Anleger, die auf einen fallenden Tesla-Kurs gesetzt hatten, diese Positionen angesichts der fortgesetzten Rallye nun schließen müssen. Das treibe die Papiere immer weiter hoch.

Zuletzt wurden auch bereits Kursziele jenseits der 1.000-Dollar-Marke genannt. Pierre Ferragu von New Street Research hält im besten aller möglichen Szenarien in den kommenden Jahren einen Tesla-Kurs von bis zu 1.700 Dollar für möglich.

Die Investmentfirma ARK hat MarketWatch zufolge am Wochenende bis 2024 für die Tesla-Aktie einen Wert von 7.000 Dollar in Aussicht gestellt – und das im Basisfall. In einem Bullen-Szenario geht ARK von einem Kursziel von bis zu 15.000 Dollar aus. Dabei berücksichtigte ARK insbesondere Bruttomarge, Kapitaleffizienz und das autonome Fahren.

Der Chart der Tesla-Aktie explodiert förmlich nach oben. Die Bewertung ist absolut kein Schnäppchen mehr. Wie DER AKTIONÄR allerdings bereits des Öfteren betont hat: Übertreibungen können durchaus heftig ausfallen. DER AKTIONÄR empfiehlt deswegen weiterhin, die Gewinne laufen zu lassen, den Stopp aber sukzessive zur Gewinnabsicherung nachzuziehen. Allerdings kann man nun durchaus auch einmal über Teilgewinnmitnahmen nachdenken.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Tesla.

(Mit Material von dpa-AFX)

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