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Take‑Two: „GTA VI“‑Release‑Datum bestätigt – Aktie hebt ab

Take‑Two: „GTA VI“‑Release‑Datum bestätigt – Aktie hebt ab
Foto: NurPhoto/Jakub Porzycki/picture alliance/dpa
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Jan-Paul Fóri Heute, 22:15 Jan-Paul Fóri

Take-Two hat am Donnerstag nach Börsenschluss an der Wall Street die Zahlen für das abgelaufene Quartal veröffentlicht. Der Spielepublisher, der hinter den erfolgreichen Reihen „Grand Theft Auto“ und „Red Dead Redemption“ steckt, übertraf die Erwartungen deutlich. Zudem verriet Konzernchef Strauss Zelnick wichtige Details zum bevorstehenden Launch von „Grand Theft Auto VI“.

• GTA 6 Release-Termin offiziell fixiert: Take-Two-CEO Strauss Zelnick hat den weltweiten Veröffentlichungstermin für Grand Theft Auto VI offiziell auf den 19. November 2026 festgelegt; die Aktie reagierte nachbörslich mit einem Kurssprung von rund 8 Prozent.
• Q4-Erwartungen der Wall Street deutlich geschlagen Umsatz und Ergebnis je Aktie lagen deutlich über den Analystenschätzungen.
• Die wiederkehrenden Konsumentenausgaben machten 81 Prozent der gesamten Erlöse aus.

Das Wichtigste: Der Release-Termin für „Grand Theft Auto VI“ wurde bestätigt. Das Spiel, auf das die ganze Welt wartet, erscheint tatsächlich am 19. November 2026! Die Aktie springt daraufhin um rund acht Prozent.

Take-Two Interactive hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 die Erwartungen der Wall Street klar übertroffen. Der Umsatz legte im Jahresvergleich von 1,58 Milliarden auf 1,68 Milliarden Dollar zu und lag damit deutlich über der FactSet-Prognose von 1,55 Milliarden Dollar. Besonders stark entwickelte sich erneut das margenstarke Geschäft mit wiederkehrenden Konsumentenausgaben wie In-Game-Käufen und virtuellen Währungen: Dieser Bereich wuchs um 12 Prozent und machte bereits 81 Prozent der gesamten Erlöse aus. Treiber waren vor allem „NBA 2K26“, „GTA Online“ sowie „GTA V“.

Auch operativ lieferte der US-Games-Publisher ab: Die sogenannten Net Bookings erreichten 1,58 Milliarden Dollar und lagen damit über der eigenen Unternehmensprognose. Gegenüber dem Vorjahresquartal blieb dieser Wert zwar stabil, doch die wiederkehrenden Konsumentenausgaben innerhalb der Net Bookings stiegen um sieben Prozent und machten 82 Prozent des Gesamtvolumens aus.

Deutlich besser als erwartet fiel zudem das Ergebnis aus. Der Nettoverlust belief sich im abgelaufenen Quartal auf lediglich 59,5 Millionen Dollar beziehungsweise 0,32 Dollar je Aktie. Analysten hatten laut FactSet mit einem deutlich höheren Verlust von 0,57 Dollar je Aktie gerechnet. Im Vorjahreszeitraum hatte Take-Two noch einen massiven Verlust von 3,73 Milliarden Dollar beziehungsweise 21,08 Dollar je Aktie verbucht.

Jahresverlust deutlich reduziert

Auch auf Jahressicht zeigte der Konzern eine klare Verbesserung. Die Umsätze kletterten im Geschäftsjahr 2026 um 18 Prozent auf 6,66 Milliarden Dollar, während die Net Bookings um 19 Prozent auf 6,72 Milliarden Dollar zulegten. Der Jahresverlust reduzierte sich drastisch auf 298,2 Millionen Dollar nach 4,48 Milliarden Dollar im Vorjahr.

Take 2 Interactive (WKN: 914508)

Take-Two hat geliefert. Für die Aktie geht es nachbörslich um acht Prozent nach oben. Wer an Bord ist, gibt keine Aktie aus der Hand. 

FAQs

Warum ist Take-Two der beste Gamingkonzern der Welt?
Kein anderer Spielepublisher liefert seit Jahrzehnten eine derart beständige Qualität wie Take-Two. 

Welche wirtschaftliche Bedeutung hat „Grand Theft Auto VI“ für Take-Two?
Grand Theft Auto VI ist das am heißesten erwartete Medienereignis der Welt. Wirtschaftlich markiert dieser Release den Beginn einer neuen Ära für den Konzern: Für das kommende Geschäftsjahr 2027 prognostiziert Take-Two einen historischen Umsatzrekord mit operativen Buchungen (Net Bookings) von 8,0 bis 8,2 Milliarden Dollar sowie den direkten Sprung zurück in die profitable Gewinnzone.

Stimmt es, dass Take-Two-Chef Strauss Zelnick privat überhaupt kein Gamer ist?
Ja, das ist ein offenes und faszinierendes Geheimnis in der Branche: CEO Strauss Zelnick spielt privat selbst keine Videospiele. Er überlässt die kreative Arbeit und das Feintuning komplett den Genies in seinen Entwicklerstudios (wie Rockstar und 2K). Dass er selbst nicht zockt, schadet dem Erfolg jedoch keineswegs – im Gegenteil: Es erlaubt ihm, den Konzern mit einem messerscharfen, unemotionalen Business-Blick zu führen. Seine unübertroffene Bilanz bei Verhandlungen, Übernahmen (wie der milliardenschweren Zynga-Akquisition) und der langfristigen Umsatzsteigerung gibt diesem ungewöhnlichen Ansatz seit Jahren absolut recht.

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