Die Aktie des US-Sportartikelhersteller Nike befindet sich weiterhin auf Talfahrt. Innerhalb der vergangenen 52 Wochen hat sich der Kurs bereits mehr als halbiert. Und die jüngsten Zahlen und Meldungen des Konzerns machen aktuell eher wenig Mut, dass in Kürze die Trendwende eingeleitet wird – eher im Gegenteil.
So muss der ehemals so mächtige Sportartikelriese heute eine weitere bittere Niederlage einstecken: Denn Kylian Mbappé wird künftig Fußballschuhe und Sportbekleidung des Schweizer Herstellers On tragen. Der 27-jährige Angreifer von Real Madrid beendet damit eine langjährige Zusammenarbeit mit Nike, die bereits in seiner Jugend begonnen hatte.
Für On bedeutet die Verpflichtung des französischen Nationalspielers den Einstieg in den Fußballmarkt. Mbappé soll seine Erfahrungen in die Entwicklung neuer Fußballschuhe und Ausrüstungsprodukte einfließen lassen. Darüber hinaus übernimmt er die Rolle eines internationalen Markenbotschafters, die über den Fußball hinausgeht. An On ist unter anderem der frühere Schweizer Tennisstar Roger Federer beteiligt.
Finanziell kein Beinbruch, aber...
Grundsätzlich ist es für Nike natürlich zu verschmerzen und auch kein Novum, dass erfolgreiche Sportler der Marke hin und wieder den Rücken zukehren. Doch dass man mit Mbappé einen besonders werbewirksamen Star verloren hat, liegt auf der Hand. Und besonders bitter ist natürlich auch, dass man einen derartigen Weltstar an einen weitaus kleineren Konkurrenten wie On Holding verloren hat, die nicht einmal auf ein Zehntel des Nike-Umsatzes kommt.
Die Aussichten für die Nike-Aktie bleiben trüb. Das Chartbild bleibt mau. Dementsprechend sollte man hier weiter an der Seitenlinie verharren und aktuell nicht ins fallende Messer greifen.
Aber auch bei der zumindest am heutigen Tage erfolgreichen On Holding drängt sich trotz des Kursanstiegs von drei Prozent aktuell kein Einstieg auf. Auch hier lief es zuletzt operativ alles andere als rund. Mehr dazu lesen Sie hier.
Heute, 16:31
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