Das dürfte den Aktionären der On Holding überhaupt nicht gefallen: Die Anteilscheine verbilligen sich heute im frühen US-Handel um fast 20 Prozent. Am Markt wurde auf die schwache Erlösentwicklung des Schweizer Sneaker-Herstellers On Holding verwiesen. Und damit ziehen sie auch andere Sportartikel-Aktien nach unten.
Das in den USA notierte Unternehmen On Holding hatte zuvor einen geringeren Umsatz für das zweite Quartal gemeldet, als erwartet worden war. Zudem kappte der Laufschuhhersteller sein Jahresumsatzziel. Das globale Großkundengeschäft, vor allem in den USA, habe sich im zweiten Jahresviertel abgeschwächt, kommentierte Analyst Randal Konik von der Investmentbank Jefferies die Zahlen der On Holding. Darüber hinaus stiegen die Vertriebs- und Verwaltungskosten, um neue Kunden in den Direktvertrieb zu lenken, da die Kundenbindung sinke, ergänzte der Experte.
Während die Papiere der On Holding bereits im vorbörslichen US-Handel kräftig einbrachen und der Aktienkurs des US-Sportartikelriesen Nike mit minus 1,1 Prozent auf 41,64 Dollar in Mitleidenschaft gezogen wurden, gaben auch hierzulande die Aktien von Adidas am DAX-Ende um 3,1 Prozent auf 162,25 Euro nach. Zudem verloren die Puma-Anteile im MDAX 2,1 Prozent auf 26,60 Euro.
Für Adidas steht damit im bisherigen Jahresverlauf ein Minus von vier Prozent zu Buche. Das Kursplus von Puma in diesem Börsenjahr verringerte sich zugleich auf nun 19 Prozent. Richtig mies liest sich indes die Performance der beiden US-Konkurrenten: Das Jahresminus von Nike dürfte sich damit auf knapp 36 Prozent erhöhen und das von On auf 30 Prozent.
Bei der unter Druck geratenen Aktie von On Holding drängt sich vorerst kein Einstieg auf. Anleger sollten stattdessen an der Seitenlinie verharren. Wie Sie jetzt bei Adidas handeln sollten, erfahren Sie hier. Was nun bei der Puma-Aktie zu tun ist, lesen Sie hier.
Enthält Material von dpa-AFX
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