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Nach +340 Prozent: Kommt jetzt der Chefwechsel bei diesem Highflyer?

Nach +340 Prozent: Kommt jetzt der Chefwechsel bei diesem Highflyer?
Foto: Leonardo S.p.A.
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Jan-Paul Fóri Heute, 11:45 Jan-Paul Fóri

Beim italienischen Rüstungskonzern Leonardo zeichnet sich ein Machtwechsel ab: Medienberichten zufolge soll CEO Roberto Cingolani, der das Unternehmen seit dem 9. Mai 2023 führt, ersetzt werden. Der mögliche Umbruch kommt zu einem sensiblen Zeitpunkt für den Konzern. DER AKTIONÄR beleuchtet die Hintergründe des geplanten Führungswechsels.

Ein staatlich veranlasster Chefwechsel an der Spitze eines gutlaufenden Unternehmens mag auf den ersten Blick verwundern, ist in Italien jedoch nicht ungewöhnlich. Hintergrund: Die italienische Regierung hält über das Wirtschaftsministerium mehr als 30 Prozent an Leonardo und muss bis zum 13. April eine neue Kandidatenliste für den Vorstand vorlegen. Ein Chefwechsel wäre daher vielmehr wäre er Teil der üblichen Neubesetzungsrunde bei staatlich kontrollierten Konzernen in Italien. 

Trotzdem wäre ein Chefwechsel zum jetzigen Zeitpunkt brisant, das sich Leonardo gerade mitten in einer strategischen Neuausrichtung befindet. Erst vor wenigen Wochen hatte Cingolani einen ambitionierten Fünfjahresplan vorgestellt. Im Fokus stehen Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Cybersecurity und Hightech-Verteidigungssysteme wie der „Michelangelo Dome“. Der Konzern will sich damit klar vom klassischen Rüstungsgeschäft lösen und stärker als Technologieanbieter positionieren, Stichwort: „von Kugeln zu Bytes“. 

Als möglicher Nachfolger wird laut Reuters unterdessen Lorenzo Mariani gehandelt. Der frühere Leonardo-Manager ist aktuell Italien-Chef beim Raketenhersteller MBDA, an dem neben Leonardo auch Airbus und BAE Systems beteiligt sind. Ein Kandidat also mit tiefem Branchen-Know-how und besten Verbindungen. 

Interessant: Noch im Februar hatte es Signale gegeben, dass Cingolani eine zweite Amtszeit erhalten könnte. Der nun mögliche Kurswechsel, bei dem sich die Nachrichtenagentur auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen beruft, zeigt, wie stark politische Faktoren bei staatsnahen Unternehmen eine Rolle spielen.

Leonardo (WKN: A0ETQX)

Trotz des möglichen Chefwechsels sind die Aussichten für Leonardo weiterhin erstklassig: Der Rüstungsboom im Zuge des Ukraine-Kriegs hat die Aktie seit der Empfehlung von DER AKTIONÄR im August 2023, und damit nur wenige Monate nach Cingolanis Amtsantritt im Mai desselben Jahres, um mehr als 340 Prozent nach oben getrieben und dürfte den kursmittelfristig weiter antreiben. Gewinne laufen lassen. 

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