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CDU-Politiker fordert Drohnen-Wall an NATO-Ostgrenze – diese Aktien werden profitieren

CDU-Politiker fordert Drohnen-Wall an NATO-Ostgrenze – diese Aktien werden profitieren
Foto: Video-Screenshot: bfbs ForcesNews
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19.09.2025, 12:12 ‧ Martin Mrowka

Seit in der vergangenen Woche 19 russische Drohnen tief nach Polen in NATO-Luftraum eindrangen, ist die Aufregung groß. CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat nun die Einrichtung eines Drohnenwalls in Aussicht gestellt. Es würden Drohnen mit unterschiedlichen Fähigkeiten gebraucht, sagte Röttgen in der ZDF-Sendung 'Maybrit Illner'. Die Aufrüstung würde einige Aktien pushen. 

Der Vorfall in Polen ist offenbar kein Einzelfall. In Lettland ist am Donnerstag an der Ostseeküste nahe Ventspils ein Trümmerteil einer russischen Drohne gefunden worden. Es handelt sich dabei um das Heckteil einer sogenannten Gerbera-Drohne, die aus dem Meer an Land gespült wurde. Sie sei nicht mit Sprengstoff bestückt gewesen, schrieb Lettlands Verteidigungsminister Andris Spruds auf der Plattform X

Gerbera-Drohnen ähneln äußerlich den von Russland in dessen Angriffskrieg gegen die Ukraine eingesetzten Shahed-Kampfdrohnen (siehe Foto oben). Sie werden häufig eingesetzt, um die ukrainische Luftabwehr zu überlasten. 

CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen fordert nun: "Wir brauchen eine Drohnen-Abwehr an der Nato-Ostflanke, und zwar an der gesamten NATO-Ostgrenze." Am Donnerstag-Abend kündigte er in der ZDF-Sendung 'Maybrit Illner' an: "Dieser Wall kommt." 

Norbert Röttgen bei Maybrit Illner
Quelle: Screenshot ZDF
Norbert Röttgen bei Maybrit Illner

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei an der Front "praktisch ein reiner Drohnen-Krieg geworden", so Röttgen weiter. Das habe die Kriegsführung verändert, und verändere auch künftige Kriegsführung. 

"Daraus hätte man schon früher den Schluss ziehen müssen, diese Drohnen anzuschaffen." Das werde nun geschehen. Gebraucht würden Drohnen mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten, darunter "Überwachungsdrohnen, Abwehrdrohnen, Attrappendrohnen, Angriffsdrohnen", erläuterte der CDU-Politiker. – DER AKTIONÄR checkt, welche börsennotierten Unternehmen davon profitieren dürften. Darunter ist auch ein israelisches. 

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