Der italienische Rüstungskonzern Leonardo, der im Vergleich zu deutschen Rüstungstiteln wie Rheinmetall oder Hensoldt immer etwas unter dem Radar fliegt, hat die Anleger am Donnerstag mit neuen Zielen im Rahmen eines Fünfjahresplans überzeugen können. Die Aktie erreichte daraufhin ein neues Allzeithoch.
Zwischen 2026 und 2030 erwartet Leonardo kumulierte Aufträge von knapp 142 Milliarden Euro. Der Umsatz soll in fünf Jahren auf 30 Milliarden Euro steigen, für 2026 haben sich die Italiener lediglich 21 Milliarden Euro auf die Fahnen geschrieben. Pro Jahr wird also mit einem Umsatzplus von neun Prozent gerechnet. Das EBITA könnte sich laut den Zielvorgaben von 2,03 Milliarden Euro im laufenden Jahr auf 3,59 Milliarden Euro im Jahr 2030 spürbar erhöhen.
„Wir haben alle in unserem ersten Industrieplan festgelegten Ziele erfolgreich erreicht und alle Erwartungen übertroffen", blickt Firmenlenker Roberto Cingolani zurück. "Wir verfügen nun über Plattformen in allen Bereichen: Land, Weltraum, See und Luft, und wir haben massiv in digitale Technologien, KI und Cybersicherheit investiert. Heute profitieren wir von einem Wettbewerbsvorteil, über den nur wenige andere verfügen, und können so Produkte und Lösungen entwickeln, mit denen wir zukünftigen Bedrohungen begegnen können.“
Darüber hinaus will Leonardo neben dem Wachstum aus eigener Kraft auf anorganische Wachstumschancen nutzen. Der Fokus liegt hierbei auf Wachstumsbereichen wie Cybersecurity. Die Italiener haben sich bereits mit Zukäufen in diesem zukunftsträchtigen Bereich verstärkt (DER AKTIONÄR berichtete).
Die Aktie von Leonardo hat mit dem Ausbruch auf ein neues Rekordhoch ein weiteres Kaufsignal generiert. AKTIONÄR-Leser liegen seit Erstempfehlung Ende August 2023 satte 380 Prozent im Plus. Die Zeichen stehen klar auf weiter steigende Kurse, weshalb Anleger unbedingt dabeibleiben sollten.
Heute, 19:05