Quantenrevolution: 10 Milliarden Dollar Marktpotenzial

Microsoft-Software vom Pentagon bestellt

Microsoft-Software vom Pentagon bestellt
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30.08.2019 ‧ Benedikt Kaufmann

Das Pentagon hat einen Auftrag über 7,6 Milliarden Dollar an Händler von Microsoft-Software herausgegeben. Es geht hier zwar auch um die Cloud, doch mit dem heiß diskutierten JEDI-Auftrag hat die Milliarden-Bestellung nichts zu tun. Hier bleibt weiterhin spannend welcher Tech-Riese die Pentagon-Cloud bereitstellen wird.

Es geht schlichtweg um die Lieferung von Office-Software über die Dauer von zehn Jahren. Mit dem ausstehenden Großauftrag JEDI, der die Infrastruktur des US-Verteidigungsministeriums in die Cloud hieven soll, hat die Lieferung von Bürosoftware jedoch nichts zu tun.

Es bleibt damit weiterhin spannend, wer den zehn Milliarden Dollar schweren Cloud-Auftrag des Pentagon bekommt. Ursprünglich sollte der JEDI-Auftrag im August vergeben werden. Die letzten verbleibenden Bieter waren Amazon und Microsoft. Doch die Trump-Regierung stoppte den Vergabeprozess und ordnete eine erneute Prüfung an, nachdem Oracle ankündigte, gerichtlich gegen seinen Ausschluss vorzugehen.

Jedoch wird diese erneute Prüfung anscheinend nicht ernsthaft vorangetrieben, wie die Financial Times am Mittwoch berichtete. Von Amazon und Microsoft seien keine zusätzlichen Informationen eingeholt worden und die erneute Prüfung sei laut Regierungsinsidern nur ein Versuch, dem neuen Verteidigungsminister den Entscheidungsprozess nachvollziehbar zu erklären.

Klar ist, dass am Ende der Auftrag für die Pentagon-Cloud an nur einen Anbieter gehen wird. Die Chancen für Microsoft stehen aber gut – insbesondere, weil der Software-Gigant bereits mit der US-Regierung zusammenarbeitet und der US-Präsident mit Amazon-Chef Jeff Bezos schon öfters aneinandergeraten ist.

Doch auch ohne den Regierungsauftrag wächst die Microsoft-Cloud rasant. Die Umsätze in der Cloud erreichten zuletzt 11,4 Milliarden Dollar und fielen damit 360 Millionen Dollar höher als erwartet aus. Nicht die einzigen Wachstumstreiber – hinzu kommen LinkedIn und die Xbox.

Anleger bleiben bei der Microsoft-Aktie dabei.

Microsoft (WKN: 870747)

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