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14.11.2019 Thorsten Küfner

Lufthansa: Der nächste Grund zur Freude

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Deutsche Lufthansa

Bei der Aktie der Lufthansa läuft es derzeit weiterhin rund. Selbst der zweitägige Streik der Kabinengewerkschaff Ufo sowie die Unsicherheit über den Erfolg der Schlichtungsgespräche haben die Rallye des DAX-Titels nicht stoppen können. Und nun gab es gestern wieder eine Meldung, die durchaus positiv zu werten ist.

So beförderte Europas größte Fluggesellschaft im Oktober zusammen mit ihren Töchtern wie Swiss, Austrian Airlines und Eurowings gut 13,3 Millionen Fluggäste und damit 1,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bis auf die Billigtochter Eurowings, die ihr Flugangebot spürbar zurückgefahren hatte, legten alle Passagier-Airlines des DAX-Konzerns zu.

In den Vormonaten hatte die Lufthansa die Zahl ihrer Fluggäste allerdings noch stärker gesteigert. Für die Zeit von Januar bis Oktober steht ein Plus von 2,9 Prozent auf knapp 125 Millionen Passagiere zu Buche. Die Auslastung der Sitzplätze fiel im Oktober mit 82,8 Prozent einen Prozentpunkt höher aus als im Vorjahreszeitraum.

Frachtgeschäft bleibt das Sorgenkind

Im Frachtgeschäft blieb die Entwicklung schwach. Während der Konzern sein Flugangebot im Jahresvergleich hier um 1,7 Prozent ausgeweitet hatte, fiel die verkaufte Verkehrsleistung um 3,0 Prozent. Die Auslastung der Frachträume verschlechterte sich um 3,0 Punkte auf 62,4 Prozent.

Die Lufthansa hatte bei der Bekanntgabe der Zahlen für das dritte Quartal allerdings bereits angekündigt, in dieser Sparte kräftig sparen zu wollen. So soll das Angebot um fast 50 Prozent gekürzt werden. Wohl auch aufgrund dieses entschiedenen Schrittes ging es mit der Aktie an diesem Tag um knapp sieben Prozent nach oben.

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Eine Wachstumsrate von 1,1 Prozent ist zwar natürlich kein Grund für großen Jubel, dennoch ist es beeindruckend, wie die Lufthansa in diesem volatilen Markt Monat für Monat wachsen kann. Die mit einem 2020er-KGV von 5 und einem KBV von 0,8 sehr günstig bewertete Aktie bleibt für mutige Anleger ein Kauf (Stopp: 13,40 Euro).

Mit Material von dpa-AFX 

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Lufthansa

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