06.08.2014 Werner Sperber

Facebook: 100 Prozent auf den Gewinn; Börsenwelt Presseschau IV

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DAX
Trendthema

Die Experten von Focus Money erinnern an die Zweifel der Anleger, ob denn Facebook beständig hohe Werbeeinnahmen aus der für mobile internetfähige Endgeräte geschalteten Reklame erhalten könnte. Die Zahlen für das zweite Quartal des laufenden Jahres lieferten einen Beleg dafür, der diese Zweifel beseitigte. Die Nettogewinnspanne stieg im Jahrsvergleich zudem von 31 auf 48 Prozent. Daraufhin erreichte der Aktienkurs ein Rekordhoch. Zudem stimmt die steigende Zahl großer Werbekunden von Facebook die Analysten zuversichtlich. Die Analysten spekulieren auch auf den Erfolg von Facebook, der weltgrößte Anbieter von Dienstleistungen für das Bezahlen zu werden. Facebook besitzt schließlich und verfügt ausschließlich nach eigenem Gutdünken über die weltweit größte Menge an personenbezogenen Daten. Anleger sollten die mit einem KGV von 45 für dieses und 37 für nächstes Jahr bewertete Aktie mit einem Kursziel von 75 Euro kaufen und ihr Engagement bei 50 Euro absichern.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Der vorhergehende Text ist von der genannten Publikation übernommen sowie üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern. Kollege H. G. hat auf folgendes hingewiesen: Die Bezeichnung "endlos laufender Call-Optionsschein" ist nicht korrekt beziehungsweise irreführend, denn Optionsscheine (im strengen Sinne) haben immer eine Laufzeit. Korrekt müsste es "Turbo-Call-Optionsschein" etc. heißen. Im Sinne der leichteren Lesbarkeit behalten wir jedoch die Formulierung "endlos laufender Call-Optionsschein" bei.)




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Buchtipp: Die Facebook-Gefahr

Facebook ist in die Kritik geraten. Bots, Trolle und Fake News sind Synonyme für die Pro­bleme des Konzerns. Spätestens seit Brexit und Trump sehen Nutzer die Reichweite und die Algorithmen mit Argwohn. Einer von Ihnen: Roger McNamee. Einst stolz darauf, zu den ersten Facebook-Investoren zu gehören, ist der Kapitalgeber und Tech-Experte nun zum scharfen Kritiker geworden. In seinem Buch rechnet er mit Mark Zuckerberg und Sheryl Sandberg ab. Ihre Reaktion auf den Missbrauch des sozialen Netzwerks ist seiner Ansicht nach völlig unzureichend und geht am Kern des Problems vorbei: der Bedrohung unserer demokratischen Grundordnung. „Die Facebook-Gefahr“ ist ein nicht zu überhörender Weckruf – für das Silicon Valley, für die Politik, für uns alle.

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