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05.01.2021 Marion Schlegel

Evotec baut Kooperation aus – Aktie kratzt an 20-Jahreshoch

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Evotec

Für den Wirkstoffforscher Evotec zahlt sich die Kooperation mit dem US-Pharmakonzern Bristol Myers Squibb (BMS) weiterhin aus. Da BMS entschieden hat, das gemeinsame Portfolio um ein Projekt zu erweitern, erhält Evotec im Rahmen der iPSC-basierten Neurologie-Allianz eine Zahlung von sechs Millionen US-Dollar (4,9 Millionen Euro), wie die Hamburger Biotechgesellschaft am Dienstag mitteilte. Die Evotec-Aktien legen auf der Handelsplattform Tradegate rund ein Prozent zu auf 30,55 Euro.

Evotec (WKN: 566480)

Evotec war die Zusammenarbeit mit Celgene 2016 eingegangen. In der Zwischenzeit wurde Celgene von BMS übernommen. Die Unternehmen arbeiten unter anderem an Ansätzen zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit.

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In den letzten Jahren hat sich bei Evotec viel getan – auch, weil die Screening-Plattform des Unternehmens mit sogenannten induzierten pluripotenten Stammzellen (iPSC) bei den Kunden gut ankommt. Bei dieser Methode werden menschliche Zellen in Stammzellen zurückprogrammiert und können dann in jede beliebige andere Zelle verwandelt werden. Hier hatte es immer wieder Erfolgsmeldungen zu neuen Partnerschaften gegeben.

Analyst Bruno Bulic von der Baader Bank wertete die Nachricht in einer ersten Reaktion als weiteren Beleg für die Funktionsfähigkeit der Entwicklungsplattform von Evotec. Mit dieser habe Evotec bereits etliche Ansatzpunkte für Wirkstoffe gegen Krankheiten ausmachen können.

Mit dem heutigen Kursplus steht die Aktie von Evotec vor einem weiteren Höchststand seit 20 Jahren. Kurse über 31 Euro wären der höchste Stand seit Anfang 2001. DER AKTIONÄR bleibt äußerst zuversichtlich, was die weitere Entwicklung der Aktie der Hamburger Biotechgesellschaft angeht. Zuletzt konnte das Papier ein Kaufsignal nach dem anderen genieren. Anleger lassen deswegen ihre Gewinne bei der Aktie von Evotec weiter laufen.

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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