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12.09.2019 Michel Doepke

Evotec-Aktie im Aufwind: Wird die Luft für die Shortseller jetzt dünner?

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Evotec

Die Evotec-Aktie bildet weiter einen tragfähigen Boden nach dem Kursabsturz Mitte August aus. Im heutigen Handel profitieren die im MDAX gelisteten Papiere von einer Hochstufung aus dem Hause Berenberg. Doch der große Befreiungsschlag lässt auf sich warten – denn immer noch sind laut dem Bundesanzeiger knapp acht Prozent der Evotec-Aktien leerverkauft.

Berenberg hat Evotec von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 28,00 Euro bestätigt. Die Bewertung des Biotechnologieunternehmens habe nach dem Ausverkauf im August ein attraktives Niveau erreicht, so Analyst Patrick Trucchio in seiner jüngsten Einschätzung. Dies gelte um so mehr, als die fundamentale Lage weiterhin aussichtsreich sei.

Shortseller haben die Aktie im Griff

Die zahlreichen Kaufempfehlungen und vielversprechenden Einschätzungen zur Biotech-Schmiede sind nach dem Kursrutsch verpufft. Auch Insiderkäufe des Vorstandsvorsitzenden Werner Lanthaler haben der Aktie nicht auf die Sprünge geholfen. Begleitet von einem positiven Newsflow in den kommenden Wochen sollte die Evotec-Aktie allerdings die Bodenbildung abschließen und dann wieder die Bullen das Zepter in die Hand nehmen. Melvin Capital Management, Wellington Management und Co könnten dann gehörig ins Schwitzen geraten.

Bundesanzeiger

Gelingt der nachhaltige Sprung über die Marke von 20,84 Euro, sollten schnell wieder Kurse zwischen 22,00 Euro und 24,00 Euro im Bereich des Möglichen sein. Auf dieses Szenario spekuliert DER AKTIONÄR mit einer Trading-Position im Real-Depot.

Evotec (WKN: 566480)

Evotec ist und bleibt das Must-have der deutschen Biotech-Szene. Rutschen die Papiere erneut unter die Marke von 20,00 Euro, sollten langfristig ausgerichtete Schnäppchenjäger zugreifen. Zur Absicherung dient ein Stopp bei 15,00 Euro.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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