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15.11.2016 Fabian Strebin

Deutsche Bank: Kann Trump helfen?

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Deutsche Bank

Im US-Wahlkampf hat Donald Trump von keinem deutschen Unternehmen so viel Spenden bekommen wie von der Deutschen Bank. Die Aktie des Konzerns ist seit der Wahl deutlich gestiegen, da die Märkte erwarten, dass das Geldhaus unter Trump in den laufenden Rechtsverfahren in den USA besser wegkommt. Denn Trump’s Firmen stehen bei der Bank in der Kreide

Trump ist treuer Kunde

Wie das Wall Street Journal berichtet, hat die Deutsche Bank an Trump seit 1998 annähernd 2,5 Milliarden Dollar Kredite vergeben. Aktuell soll der Unternehmer noch 350 Millionen Euro Schulden bei dem Geldhaus haben.

Die Bank selbst bestätigt, dass Trump Kunde ist. „Niemand weiß genau, wie viel Geld er welchem Finanzhaus schuldet. Da kann man schon fragen, ob er und seine Minister sich mit der nötigen Konsequenz um die Regulierung der Finanzindustrie kümmern können", so Jura Proffessor Richard Painter von der Universität Minnesota gegenüber der Sueddeutschen Zeitung. Trotz Unkenrufen, Deutsche-Bank-CEO John Cryan könnte eine Einigung mit den USA im Hypothekenstreit hinauszögern, da man sich unter Trump Vorteile erhoffe, will man sich in Frankfurt offenbar rasch einigen. „Wir wollen dieses Thema auf jeden Fall vor dem Regierungswechsel abschließen“, berichtet die Sueddeutsche Zeitung aus konzernnahen Kreisen. Es sei nämlich ungewiss, wie die Verhandlungen unter Trump laufen würden.

Nur für Mutige

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Die Aktie der Deutschen Bank hat seit dem Wahlsieg von Trump deutlich zugelegt. Geholfen haben dabei nicht nur die Aussichten auf höhere Zinsen, sondern die Beziehungen, die der zukünftige Präsident zu der Bank haben soll. Ob und wie sich Trump einschalten kann, steht aber in den Sternen. Die Aktie eignet sich daher nur für mutige Anleger

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