Der Dax trat am Montag auf der Stelle und schloss mit einem minimalen Plus von 0,13 Prozent bei 24.933,08 Punkten. Die psychologisch und charttechnisch relevante Hürde von 25.000 Zählern bleibt damit eine Betonmauer. Auch in der zweiten Reihe herrschte relative Stille, der MDax legte moderat um 0,25 Prozent auf 31.826,25 Punkte zu.
Während der Gesamtmarkt zögert, rotiert das Kapital in den Finanzsektor. Der europäische Bankenindex SX7P notiert kurz vor dem höchsten Stand seit der Finanzkrise 2008. Entsprechend gefragt waren die heimischen Institute: Die Deutsche Bank kletterte rund ein Prozent, die Commerzbank um 1,3 Prozent.
Wild ging es hingegen bei Puma zu. Die Aktie, zuletzt Spielball von Übernahmespekulationen, vollführte einen Kurssprung von über 16 Prozent. Damit wurden die massiven Freitagsverluste, ausgelöst durch das scheinbare Ende der Gespräche zwischen der Pinault-Familie und Anta Sports, technisch korrigiert.
Fundamental getrieben war hingegen die Rally bei Friedrich Vorwerk (+6,6 Prozent). Der Infrastruktur-Dienstleister übertraf seine Jahresziele deutlich, was auch die Muttergesellschaft MBB (+5,5 Prozent) mitzog – deren EBITDA-Marge kletterte auf starke 18 Prozent.
Auch Aroundtown (+5,8 Prozent) nutzte die Gunst der Stunde und kündigte einen Aktienrückkauf über 250 Millionen Euro an – ein klares Signal des Managements, dass man den eigenen Kurs für unterbewertet hält.
Enthält Material von dpa-AFX
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Commerzbank, Puma.
Heute, 17:55