Friedrich Vorwerk hat vorläufige Zahlen für 2025 vorgelegt – und die können sich sehen lassen: Der führende Anbieter von Lösungen im Bereich der Energieinfrastruktur für Gas-, Strom- und Wasserstoffanwendungen hat nach einem kräftigen Schlussspurt seine eigenen Ziele für das vergangene Jahr übertroffen. Die Real-Depot-Wert kann deutlich zulegen.
Der Umsatz legte bei Friedrich Vorwerk im Jahresvergleich auf Basis vorläufiger Zahlen um gut 41 Prozent auf 704,3 Millionen Euro zu. Zuletzt hatte Friedrich Vorwerk Erlöse von 650 bis 680 Millionen Euro im Visier. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) hat sich mit 163,3 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Die entsprechende Marge betrug 23,2 Prozent. Zuletzt hatte das Unternehmen hier 20 bis 22 Prozent angepeilt. Der Gewinn je Aktie könnte 2025 damit sogar in Richtung vier Euro steigen (Vorjahr: 1,79 Euro).
Im Schlussquartal hat Friedrich Vorwerk unter anderem von günstigen Witterungsbedingungen und erfolgreichen Projektabschlüssen profitiert. Ende 2025 belief sich der Auftragsbestand auf gut eine Milliarde Euro.
Den Geschäftsbericht für 2025 will das Unternehmen am 31. März veröffentlichen. Sie wissen: Gestützt durch das prall gefüllte Orderbuch und den hohen Bedarf an Infrastrukturinvestitionen im Rahmen der Energiewende in Deutschland und Europa dürften Umsatz und Gewinn weiter wachsen.
Die Aktie ist auf einem guten Weg, den charttechnischen Widerstand um 90 Euro zu überwinden. Bleiben die Energieinfrastruktur-Bullen am Drücker, dürften die Papiere nun das Allzeithoch bei 109,20 Euro ins Visier nehmen – und dieses bei einem entsprechenden Ausblick auch überwinden. DER AKTIONÄR setzt im Real-Depot auf steigende Kurse, die Position liegt bereits über 17 Prozent im Plus. Gewinnmitnahmen sind daher jederzeit eine Option.
Hinweise auf Interessenkonflikte: Aktien von Friedrich Vorwerk befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
Heute, 11:11