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BASF: Ein düsteres Bild

BASF: Ein düsteres Bild
Foto: BASF SE
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Thorsten Küfner Heute, 12:29 Thorsten Küfner

Kaum hatte die BASF-Aktie nach langer Durststrecke endlich wieder so richtig Fahrt aufgenommen, kam bereits der nächste herbe Dämpfer. Der Iran-Krieg sorgte umgehend für einen kräftigen Kursrückgang. Denn die nun deutlich gestiegenen Öl- und Gaspreise sind für den weltgrößten Chemieproduzenten natürlich eine erhebliche Belastung.

Darüber hinaus ist der DAX-Konzern als zyklisches Unternehmen davon abhängig, dass die Weltwirtschaft rund läuft. Doch durch den Krieg gibt es diesbezüglich erhebliche Sorgen. So haben die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten nun zu einem Einbruch der ZEW-Konjunkturerwartungen geführt. Demnach brach das Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts ZEW gegenüber dem vorangegangenen Monat um satte 58,8 Punkte auf minus 0,5 Zähler ein. Das ist eine sehr negative Überraschung, schließlich hatten Volkswirte im Vorfeld lediglich mit einem Rückgang auf 39,2 Punkte gerechnet. ZEW-Präsident Achim Wambach betonte: "Der ZEW-Index ist eingebrochen. Die Eskalation im Nahen Osten treibt die Energiepreise massiv nach oben und sorgt für steigenden Inflationsdruck." Offenbar sind die Finanzmarktexperten eher skeptisch, dass es zu dem von US-Präsident Donald Trump angekündigten schnellen Ende des Konflikts kommen wird. Ein kleiner Lichtblick war immerhin, dass die Einschätzung der aktuellen Lage zumindest um 3,0 Punkte auf minus 62,9 Punkte stieg. Hier hatten die Ökonomen ein Minus von 68,0 Zählern erwartet.

BASF (WKN: BASF11)

Das Marktumfeld hat sich sehr rasch erheblich eingetrübt. Je länger sich der Konflikt hinzieht, desto mehr leiden die Weltwirtschaft und damit zyklische Chemiekonzerne wie etwa BASF. Im Falle eines Endes dürfte es hingegen natürlich eine rasche Gegenbewegung geben. Kurzum: Die BASF-Aktie ist aktuell vor allem etwas für Mutige. Wer die Dividendenperle bereits im Portfolio hat, kann dabeibleiben. Der Stoppkurs sollte bei 39,00 Euro belassen werden. 

Bei welchen Dividendenperlen man weniger starke Nerven braucht und dennoch satte Renditen von bis zu 18 Prozent einfahren kann, erfahren Sie hier.

Hinweis auf Interessenkonflikte

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BASF.


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