Beim Turbinenbauer Nordex läuft es weiterhin rund. Am Dienstag hat der MDAX-Konzern einmal mehr zwei neue Aufträge vermeldet. Es handelt sich dabei um Repowering-Projekte auf der deutschen Ostseeinsel Fehmarn. An der Börse kommt das gut an. Die Aktie nähert sich weiter dem Mehrjahreshoch bei 45,00 Euro an.
Nordex wird für zwei Windparks auf Fehmarn insgesamt 24 Turbinen des Typs N163/5.X mit einer Gesamtleistung von 137 Megawatt liefern. Hinzu kommt jeweils ein Premium-Service über 20 Jahre. Im Sommer 2027 sollen die Turbinen errichtet werden. Die Inbetriebnahme soll dann im Herbst 2027 abgeschlossen sein.
Die neuen Turbinen sind deutlich leistungsstärker und sollen dazu beitragen, mit weniger Windanlagen mehr Strom zu erzeugen. Die beiden Windparks in Fehmarn werden deshalb immer wieder schrittweise modernisiert, um die Effizienz zu steigern. Durch das Repowering lassen sich auch Abstands- und Umweltvorschriften besser einhalten.
„Die Aufträge unterstreichen, wie leistungsfähig moderne Onshore-Technologie heute ist: Unsere Turbinen erwirtschaften künftig am Standort deutlich höhere Erträge und machen für unseren Neukunden Repowering zu einem wirtschaftlich wie ökologisch überzeugenden Modell“, zeigte sich Karsten Brüggemann, Vice President Region Central von Nordex, sehr zufrieden.
Die Nordex-Aktie reagiert am Dienstag erneut positiv auf den neuen Doppelauftrag. Das nächste Ziel bleibt das Mehrjahreshoch – zuletzt ist der MDAX-Titel mehrfach kurz darunter abgedreht. Angesichts der vollen Auftragsbücher und der starken Entwicklung der Marge sollte der Ausbruch aber zeitnah gelingen. DER AKTIONÄR ist für den Windkonzern nach wie vor bullish gestimmt.
Wer breit gestreut auf grüne Energien setzen will, kann alternativ zum Energiewende Index greifen. Hier ist statt Nordex der Rivale Vestas Bestandteil – hinzu kommen sechs weitere „grüne“ Konzerne. Mehr Infos zum stark gelaufenen Index finden Sie hier.
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Heute, 09:11