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03.08.2020 Jan Paul Fori

Amazon: Starke Q2-Zahlen versetzen Analysten in Euphorie

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Amazon.com

Amazon hat geliefert: Der Nettoumsatz und das operative Ergebnis konnten in den vergangenen drei Monaten deutlich zulegen. Nachdem der E-Commerce-Riese die Markterwartungen mit fantastischen Zahlen pulverisierte, hoben zahlreiche Analysten ihr Kursziel für die Amazon-Aktie an. DER AKTIONÄR zeigt, wie die Analysten die Aktie derzeit einstufen.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Nettoumsatz im zweiten Quartal um 40 Prozent auf 88,9 Milliarden Dollar. Auch das operative Ergebnis konnte Amazon von 3,1 Milliarden im Vorjahresquartal auf 5,8 Milliarden Dollar deutlich steigern. An der Börse sorgten die Q2-Zahlen für Aufsehen.  

In Folge der starken Zahlen hoben zahlreiche Analysten ihre Kursziele an: Derzeit raten 50 der insgesamt 54 regelmäßig von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten zum Kauf der Amazon-Aktie. Drei Analysten stufen die Papiere aktuell als Halteposition ein und lediglich einer rät zum Verkauf. Der durchschnittliche Zielkurs der Analysten liegt bei 3.534 Dollar. 

Besonders bullish zeigte sich zuletzt Heath Terry von Goldman Sachs. Nach der Veröffentlichung des Quartalsergebnisses hob Terry das Kursziel von 3.800 auf 4200 Dollar an und beließ die Aktien auf der "Conviction Buy List".  Der Umsatz des Online-Handelskonzerns habe im zweiten Quartal die Erwartungen solide übertroffen, schrieb der Analyst in einer am Freitag vorliegenden Studie. Das gelte auch für die Gewinne.

Amazon.com (WKN: 906866)

Nach dem Erreichen des Rekordhochs bei 3.344 Dollar pendelt die Amazon-Aktie momentan zwischen den Kursmarken von 3.000 und 3.250 Dollar. Gelingt ein nachhaltiger Sprung über den horizontalen Widerstand bei 3.250 Dollar, rückt das bisherige Allzeithoch in greifbare Nähe. 

Bereits investierten Anlegern rät DER AKTIONÄR nach wie vor: Gewinne laufen lassen! 

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR. 

Mit Material von dpa-AFX.

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