Der Pharma-Gigant Pfizer hat am Dienstag die Zahlen für das abgelaufene vierte Quartal respektive Gesamtjahr 2025 veröffentlicht. Diese liegen über dem Markterwartungen. Darüber hinaus veröffentlichten die Amerikaner weitere Daten aus seiner Adipositas-Entwicklungspipeline, die sich Pfizer durch die milliardenschwere Übernahme von Metsera gesichert hat.
Doch zunächst ein Blick auf die Zahlen: Der Umsatz ging im Schlussviertel um rund drei Prozent auf 17,6 Milliarden Dollar zurück und damit nicht ganz so stark zurück, wie vom Markt erwartet (Prognose: 16,9 Milliarden Dollar). Unter dem Strich verdiente Pfizer im vierten Quartal 0,66 Dollar je Aktie, wodurch die Analystenschätzung (0,57 Dollar) klar übertroffen wurde.
Pfizer hat bereits im Dezember eine Prognose für das neue Geschäftsjahr 2026 abgegeben, die allerdings verhalten ausfiel und die Marktteilnehmer nicht vom Hocker gerissen hat. Die vor wenigen Wochen formulierte Guidance haben die Amerikaner nun bekräftigt: Der Umsatz soll sich im laufenden Jahr zwischen 59,5 Milliarden Dollar und 62,5 Milliarden Dollar einfinden. Unter dem Strich soll ein bereinigtes Ergebnis je AKtie zwischen 2,80 und 3,00 Dollar in den Büchern stehen.
Adipositas-Pipeline wird vorangetrieben
Indes hat Pfizer weitere Daten aus der VESPER-3-Studie veröffentlicht, in der PF'3944 in einer einmal monatlichen Verabreichungsform zur Behandlung von Adipositas untersucht wird. Die Amerikaner sehen sich in den Daten bestätigt, das Programm in eine Phase-3-Studie zu überführen. Grundsätzlich will Pfizer die nun wieder gut bestückte Adipositas-Entwicklungspipeline (durch die milliardenschwere Übernahme von Metsera teuer eingekauft) in der Breite in Richtung Zulassungsziellinie entwickeln.
Trotz der guten Zahlen und den Fortschritten im Adipositas-Bereich notiert die Aktie von Pfizer im vorbörslichen Handel leicht tiefer. Ohnehin favorisiert DER AKTIONÄR im US-Pharma-Sektor das Papier von Merck & Co (eine aktuelle Einschätzung samt frischer Zahlen finden Sie hier). Im Adipositas-Sektor ist Novo Nordisk für langfristig ausgerichtete Anleger derzeit die erste Wahl.
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Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Pfizer, Novo Nordisk.
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Heute, 13:26