18.10.2019 Markus Bußler

Goldexperte Bußler: Der Fahrplan bis März 2020

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Gold
Trendthema

Der Goldpreis steckt weiter in der Konsolidierung fest. Es mehren sich aber die Zeichen, dass Gold tatsächlich eher früher als später aus der Bullenflagge nach oben ausbrechen will. „Dennoch sollten Anleger diesen Ausbruch abwarten“, sagt Markus Bußler. Noch könnten die Bären einen Pfeil im Köcher haben, der Gold deutlich niedriger schickt. Doch der Fahrplan für die kommenden Wochen scheint sich mehr und mehr abzuzeichnen.

Die nächste Aufwärtsbewegung sollte Gold über die Marke von 1.600 Dollar führen. „Allerdings dürfte dies etwas holpriger werden als die jüngste Bewegung über den Sommer hinweg“, sagt Markus Bußler. Bei Silber sieht er sogar noch mehr Potenzial. „Wenn wir das Ganze als Welle 5 interpretieren, sollte Silber Gold outperformen“, sagt er. Silber könne dabei durchaus in den Bereich von 22 Dollar, vielleicht sogar 23 Dollar vorstoßen. Diese Aufwärtsbewegung sollte sich bis in das erste Quartal des kommenden Jahres hineinziehen. Dann allerdings sollten Anleger auch einmal mit einer etwas längeren Korrektur rechnen, die durchaus in den Bereich des Ausbruchsniveaus bei 1.380 Dollar führen kann. „Aber bis dahin ist noch etwas Zeit.“

Derzeit melden viele Minenkonzerne vorläufige Produktionszahlen. Auch der weltweit zweitgrößte Goldproduzent Barrick Gold meldete seine Produktionszahlen. Die lagen im Rahmen der Erwartungen und Barrick bestätigte noch einmal, den oberen Bereich der Produktionsprognose anlaufen zu wollen. Auch First Majestic Silver, einer der beliebtesten Silberproduzenten wusste mit seinen Zahlen zu gefallen. Vor allem die beiden Minen Santa Elena und La Encantada konnten überzeugen. Weitere Themen in der Sendung: Newmont Goldcorp, die Zahlen von Eldorado Gold und die Aussichten für die Aktie von Kirkland Lake Gold. Die gesamte Sendung können Sie gleich hier ansehen.