++ Bitcoin 11.000 USD: Jetzt startet Bitcoin-Boom 2.0! ++
26.06.2016 Nikolas Kessler

Wirecard im Visier von Alipay – Trading-Chance für Mutige

-%
Wirecard

Wenn es um potenzielle Übernahmeziele für chinesische Unternehmen in Deutschland geht, fällt immer wieder der Name Wirecard. Zu Wochenbeginn dürfte die Aktie des Zahlungsdienstleisters mit Sitz in Aschheim bei München erneut von Übernahmespekulationen profitieren.

Wie die Bild am Sonntag berichtet, verhandelt Wirecard derzeit mit Alipay, der Bezahldienst-Tochter des chinesischen E-Commerce-Riesen Alibaba, über den Kauf einer größeren Beteiligung. Im ersten Schritt gehe es um 25 Prozent der Anteile, später könnte es aber noch mehr werden. Äußern wollte sich Wirecard zu dem Gerücht bis dato nicht.

Bei einzelnen Projekten kooperieren Wirecard und Alipay bereits.  Seit kurzem können Reisende aus China in den Geschäften am Münchner Flughafen beispielsweise per Alipay-App bezahlen.

Nicht die erste Spekulation

Bereits Anfang Juni hatte der Finanzblog Betaville berichtet, dass Wirecard mit einem chinesischen Unternehmen über eine größere Beteiligung bis hin zur Komplettübernahme verhandle. Dem Vernehmen nach solle es sich dabei um den Telekomkonzern China Mobile gehandelt haben. Der Meldung zufolge habe ein Gebot von 53 bis 55 Euro im Raum gestanden, was damals einem Aufschlag von über 40 Prozent entsprochen hätte.

Spekulativ kaufen

In der Folge ist die Aktie um mehr als sieben Prozent nach oben gesprungen, konnte dieses Niveau allerdings nicht lange halten. Die neu aufgeflammte Übernahmefantasie dürfte der Wirecard-Aktie zu Wochenbeginn aber erneut Rückenwind verleihen und dem Kurs über die 200-Tage-Linie verhelfen. Entsprechend können Trader auf einen erneuten Ausbruch spekulieren. 

Buchtipp: Die Geschichte der Spekulationsblasen

Eigentlich sind wir alle ziemlich schlau. Nur das mit dem Geld klappt nicht so recht … und manchmal geht es sogar richtig schief. Doch warum nur? Mit „Die Geschichte der Spekulationsblasen“ macht sich John Kenneth Galbraith, einer der ganz großen Ökonomen des 20. Jahrhunderts, auf die Suche nach der Antwort. Und er sucht an den richtigen Stellen – den Finanz­katas­trophen der letzten vier Jahrhunderte: der Tulpenmanie des 17. Jahrhunderts, der Südseeblase im 18. Jahrhundert, den Hochrisiko-Anleihen im 20. Jahrhundert. Mit Geist und Witz erklärt Gal­braith die psychologischen Mechanismen hinter diesen Blasen … damit der Leser sie durchschaut und sich dagegen wappnen kann. Dieses Meisterwerk zum Thema Finanzpsychologie war vergriffen und wird nun im Börsenbuchverlag wieder aufgelegt.

Autoren: Galbraith, John Kenneth
Seitenanzahl: 128
Erscheinungstermin: 19.03.2020
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-677-6