Tsunamis, Wüsten, Hunger und Tod. Klima-Angsthasen versetzten jahrelang Teile der Welt in einen Schockzustand. Doch nun wurde das drastischste Klimaszenario RCP8.5 als unplausibel erklärt. Die Jugend atmet auf. Doch endet damit der Run auf Solar- und Elektroauto-Aktien?
Jeder kennt die Klima-Demonstrationen und Bilder vom Kölner Dom unter Wasser. Umfragen unter Jugendlichen zeigten, dass 76 Prozent Klimasorgen hatten und 49 Prozent sogar von einer regelrechen Klima-Angst berichteten. Sogar die Politik hatte sich bei weitreichenden Entscheidungen auf das Klimaszenario RCP8.5 berufen – und lag damit offenbar klar falsch.
„Das Worst-Case-Szenario der Klimaforschung ging durch Wissenschaft und Medien. Nun haben die Forscher es allerdings einkassiert“, berichtet Fokus Online und zitiert den US-Klimawissenschaftler und Energiesystemanalytiker Zeke Hausfather mit den Worten: „Die geringere Wahrscheinlichkeit katastrophaler 5-Grad-Szenarien ist ein echter Fortschritt. Gleichzeitig sind die Klimaauswirkungen bei 2,5 bis 3 Grad Celsius jedoch schwerwiegend. (…) Wir müssen die CO2-Emissionen und die Emissionen anderer Treibhausgase schneller senken.“
„Verheerende Konsequenzen“ – doch nicht
Was hat zu dem Irrtum geführt? Noch 2012 zitierte der Spiegel Online Glen Peters vom norwegischen Forschungsinstitut Cicero: "Wenn wir so weitermachen wie bisher, werden es fünf Grad werden“ und schlussfolgerte: „Eine derart dramatische Erwärmung, darin sind sich die Wissenschaftler weitgehend einig, hätte verheerende Konsequenzen.“
Es stellt sich die Frage: Wieso lagen viele Experten und Medien damals falsch? Bild schreibt klar: „Bereits 2014, kurz nach den ersten Studien mit dem RCP8.5-Szenario, war dem Klimawissenschaftler Justin Ritchie aufgefallen, dass das RCP8.5-Szenario einen exorbitanten Kohle-Boom voraussetzte, für den es keine Anzeichen gab. Das Szenario basiere auf „systematischen Fehlern“. Ritchies Studie wurde meist ignoriert.
Der Weltklimarat zieht die Katastrophenszenarien mit einer Erwärmung von 3-5 Grad zurück und kommt in seinem wahrscheinlichsten Szenario auf eine Erwärmung von noch nur zusätzlich 1,1 Grad bis 2100. Deutschland mit einem CO2-Anteil von 1,45 % am Welt-CO2 trägt dann nur noch…
— Vahrenholt (@FritzVahrenholt) May 12, 2026
Verfünffachung der Kohle? Solar ist besser
Die damaligen Annahmen: Die Menschheit müsste pro Tag mehr als ein Kohlekraftwerk bauen, die Verbrennung von Kohle verfünffachen und ihren jährlichen CO₂-Ausstoß verdoppeln. Tatsächlich legten die Kohlekapazitäten dank Boom der Solarkraft und dem Aufbau CO2-neutraler Atomkraftwerke nicht wesentlich zu.
Droht nun ein Aus des Booms von Solarkraft und dem Elektroauto – welcher zumindest Anfangs von politischen Förderungen beflügelt wurde? Im neuen AKTIONÄR TV wird dies verneint. Gerade auch weil der KI-Boom in Ländern wie den USA und China zu einer Vervielfachung der Stromnachfrage führen wird, bleibt die mittlerweile konkurrenzfähige Photovoltaik sehr gefragt. Hausfather freut sich: „Zwischen 2010 und 2024 sanken die Kosten für Photovoltaik um rund 90 Prozent, die Kosten für Lithium-Ionen-Batterien um etwa 90 Prozent.“
Nach 50 Prozent Plus mit SMA Solar - neuer KI-Wette
Bloom Energy (+700 Prozent seit Juli 2025) und SMA Solar beflügeln weiterhin das Depot 2030. Am heutigen Montag gehen wir nun eine neue Solar-Spekulation ein. Bei einem Hot-Stock, der nun direkt die Stromversorgung von KI-Rechenzentren angehen will – ein gigantischer Markt. Einfach hier für alle Transaktionen und Details im Depot 2030 und TFA-Depot freischalten.
Heute, 15:00