06.03.2014 Florian Söllner

Tesla? Apple! Manz wächst mit 45 Prozent

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DAX
Trendthema

Ein guter Tag für Manz-Aktionäre. Da ist die Aufnahme der Aktie in den TecDAX, womit weitere Fondsmanager auf den Maschinenbauer aufmerksam werden dürften. Zudem legte Manz am Donnerstag starke Zahlen vor. So kletterte der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 45 Prozent auf 266 Millionen Euro. Dabei wurde mit 3,1 Millionen Euro (Vorjahr: minus 30,7 Millionen Euro) wieder ein Gewinn erzielt.

Volle Auftragsbücher bescheren vor allem Smartphonekunden wie Apple. Der Geschäftsbereich Display wuchs um 55 Prozent auf ein Umsatzniveau von 172,5 Millionen Euro.

Spannend ist auch der Bereich Battery. Der AKTIONÄR geht davon aus, dass Elon Musk in den letzten Wochen Notiz vom deutschen Maschinenbauer genommen hat. Das könnte sich zumindest auf Sicht für Manz auszahlen. Schließlich ist der Tesla-Gründer auch Chairman von SolarCity.

Profitables Wachstum

Manz meldete: "Wir erwarten in unserem Geschäftsbereich Battery deutlich positive Impulse durch Aufträge aus dem Bereich Premium Consumer Electronics sowie einer Belebung des Marktwachstums für Elektromobilität.“ CEO Dieter Manz weiter: "Wir haben allen Grund zur Überzeugung, dass ein nachhaltiges, profitables Unternehmenswachstum bei mittelfristig zweistelligen EBIT-Margen möglich ist.“

70-Euro-Marke im Visier

Die laufende AKTIONÄR-Empfehlung bleibt ein spannendes Investment. Kurzfristig hellt sich die Charttechnik wieder auf sobald die 70-Euro-Marke nachhaltig fällt.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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