20.03.2014 Stefan Sommer

SAP-Aktie: Commerzbank und Goldman Sachs würden kaufen

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DAX
Trendthema

Die Aktie von SAP verbucht am Donnerstag im Handelsverlauf ein leichtes Minus. Der US-Konkurrent Oracle hatte am Tag zuvor seine Anleger mit der Geschäftsbilanz für das Jahr 2013 enttäuscht. Auch positive Analystenkommentare verhelfen dem DAX-Konzern nicht zu neuem Schwung.

Die Commerzbank hat SAP nach den Zahlen von Oracle auf „Buy“ Mit einem Kursziel von 72 Euro belassen. Die leicht enttäuschenden Quartalsresultate des US-Rivalen dürften kaum Auswirkungen auf die Erwartungen für den deutschen Softwarehersteller haben, schrieb Analyst Thomas Becker in seiner jüngsten Studie. Das Geschäft der Amerikaner mit Cloud-Unternehmenssoftware erscheine intakt, wogegen das bessere Hardware-Geschäft das Wachstum der SAP-Datenbank HANA beeinträchtigt haben könnte.

„Conviction Buy“

Die Quartalsresultate des US-Rivalen zeigten weiter stabile IT-Ausgaben und ein stark wachsendes Cloud-Geschäft, schrieb Goldman Sachs-Analyst Mohammed Moawalla. Sie ließen aber nur neutrale Rückschlüsse auf die Entwicklung des DAX-Konzerns zu. Das zuletzt beschleunigte Cloud-Wachstum von SAP dürfte sich im ersten Quartal 2014 fortgesetzt haben. Der Experte hat den Softwarekonzern weiter auf der „Conviction Buy List“ belassen.

Abstauberlimit setzten

DER AKTIONÄR hält an seiner positiven Haltung für SAP fest. Die Aktie des Softwarekonzerns bleibt ein attraktives Investment. Mit zukunftsweisenden Technologien wie Big-Data-Dienstleistungen und dem Cloud-Geschäft ist der Konzern bestens gerüstet. Ein Abstauberlimit bietet sich bei 54 Euro. Das Kursziel lautet weiterhin 75 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

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