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20.05.2019 Maximilian Völkl

Nordex: Reicht das für den Befreiungsschlag?

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Nordex

Nach der Mega-Rallye im ersten Quartal hat sich die Situation bei Nordex zuletzt deutlich beruhigt. Seit den Zahlen bewegt sich die Aktie im Bereich um 13,50 Euro. Für neuen Schwung braucht der Windanlagenbauer neue Aufträge und muss diese künftig auch wieder in steigende Umsätze umwandeln. Eine neue Technologie soll dabei weiterhelfen.

Auf der Windpower USA in Houston präsentiert Nordex derzeit das vierte Turbinenmodell der Delta4000 Baureihe. Mit einer Nennleistung von 4,5 Megawatt ist die N155/4.5 vor allem für weniger komplexe Märkte gedacht. Ziel sind laut Nordex vor allem weite Teile der USA, Lateinamerikas, Südafrikas und Südostasiens. Produktionsbeginn soll 2020 sein.

„Die Anlage ist ein Ergebnis der Produktstrategie der Nordex Group, gängige, verlässliche Komponenten zu nutzen und darauf aufbauend optimierte Produktvarianten zu entwickeln“, so CEO José Luis Blanco. „Die standardisierte technische Plattform der Delta4000-Serie ermöglicht es uns, kontinuierlich hocheffiziente Lösungen für eine Vielzahl von Windregimen zu entwickeln und die Produkte an unterschiedliche, sehr spezifische Marktanforderungen anzupassen.“

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Dabeibleiben 

Die Delta4000 Baureihe soll Nordex viele Aufträge bescheren. Das neue Modell dürfte dabei helfen. Für den Befreiungsschlag dürfte die Präsentation naturgemäß nicht sorgen. Hier müssen belastbare Zahlen durch Aufträge und Umsätze her. Das Kauflimit des AKTIONÄR bei 12,50 Euro ist zuletzt aufgegangen. Anleger sind bereits deutlich im Plus und lassen die Gewinne laufen.

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