22.01.2014 Jochen Kauper

Nordex-Aktie: Jetzt die Ruhe bewahren

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Die Pläne von Sigmar Gabriel erwischten viele Nordex-Aktionäre auf dem falschen Fuß. Wobei doch im Vorfeld bereits klar war, dass man in Regierungskreisen über eine Senkung der Ökostrom-Förderung nachdenkt. Die Vergütung für Windräder, Solar- und Biogasanlagen soll also von durchschnittlich 17 Cent je Kilowattstunde bis 2015 für neue Anlagen auf zwölf Cent im Schnitt sinken. Das sieht ein Eckpunktepapier des Vizekanzlers für eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vor. Hier ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen.

Sonne und Wind im kommen
Fast 60 Prozent der Energie in Deutschland stammt aus fossilen Brennstoffen, knapp 16 Prozent steuert die Kernenergie bei und 24 kommen mittlerweile von den Erneuerbaren Energien. 
Weniger schön ist natürlich die Tatsache, dass für viele Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien durch die erneute Absenkung der Förderung die Planungssicherheit Stück für Stück verloren geht. Dennoch: Der Hersteller von Windenergieanlagen Nordex hat vorgebaut. Vorstand Jürgen Zeschky hat viele Aufträge aus dem Ausland an Land gezogen. Nordex macht mittlerweile rund 80 Prozent der Erlöse außerhalb Deutschlands. 


Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.