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07.12.2020 Marion Schlegel

Morphosys mit neuen Daten – diese Widerstände muss die Aktie knacken

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Morphosys

Morphosys und der US-Partner Incyte haben heute im Rahmen der 62. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) vorläufige Daten zur weiteren Erforschung von Tafasitamab veröffentlicht. Es ging dabei um die laufende Phase-1b-firstMIND-Studie zur Sicherheit und Wirksamkeit von Tafasitamab oder Tafasitamab plus Lenalidomid in Kombination mit R-CHOP bei Patienten mit neu diagnostiziertem diffus großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL). Darüber hinaus wurde auf der ASH-Jahrestagung auch eine Langzeit-Untergruppenanalyse der L-MIND-Studie zur Untersuchung von Tafasitamab in Kombination mit Lenalidomid bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem DLBCL vorgestellt.

Morphosys (WKN: 663200)

Die vorläufigen Ergebnisse der firstMIND-Studie deuten darauf hin, dass Tafasitamab plus Lenalidomid in Kombination mit R-CHOP eine akzeptable Verträglichkeit aufweist.

"Die ersten Ergebnisse der heute auf der ASH-Jahrestagung vorgestellten firstMIND-Studie sowie die Langzeitanalyse der L-MIND-Studie belegen das Potenzial von Tafasitamab als Kombinationstherapie für Patienten mit DLBCL, bei denen weiterhin ein erheblicher ungedeckter medizinischer Bedarf besteht. Gemeinsam mit unserem Partner Morphosys freuen wir uns, den Start einer Phase 3-Studie im Jahr 2021 voranzutreiben", sagte Dr. Steven Stein, Chief Medical Officer von Incyte.

Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Morphosys von 160 auf 150 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Vineet Agrawal passte sein Bewertungsmodell an die Quartalsergebnisse, den Ausblick sowie stärkeren Gegenwind durch den festen Euro an.

Für neuen Schwung bei der Aktie von Morphosys können die Daten allerdings nicht sorgen. Das Papier verliert am Abend 2,6 Prozent auf 91,32 Euro. DER AKTIONÄR sieht auf dem aktuellen Niveau langfristig klare Kaufkurse. Die nächste bedeutende Hürde, die es zu überwinden gilt, ist die insbesondere psychologisch wichtige Marke von 100 Euro. Knapp darüber verläuft außerdem die 200-Tage-Linie.