Die Fachleute von Focus Money verweisen auf den Bargeldbestand von 90 Milliarden Dollar, den Microsoft ausweist. Wenn das US-Notenbanksystem federal reserve system (fed) die Zinsen erhöht, wie angedeutet, dann dürfte auch Microsoft nachfolgend eine höhere Rendite mit diesem Barvermögen erwirtschaften. Das dürfte die Software-Firma nutzen, um eigene Aktien zurückzukaufen oder höhere Dividenden auszuzahlen; beides nützt den Aktionären. Zudem sollte eine Wirtschaftsbelebung in den USA und die zu tätigenden Investitionen in die Informationstechnologie-Abteilungen von Microsoft neue Aufträge für die Software Office und Windows bringen. In diesem Sommer bringt Microsoft eine neue Version von Windows auf den Markt, welche für überraschend hohe Umsätze sorgen könnte. Anleger sollten die mit einem KGV von 18 für das nächste und 17 für das übernächste Geschäftsjahr bewertete Aktie kaufen. Die Dividendenrenditen betragen dann wohl 2,6 beziehungsweise 2,7 Prozent.
Microsoft: Noch mehr Geld für Aktionäre; Börsenwelt Presseschau III
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