Krise vorbei? Hier lauern neue Risiken

Krise vorbei? Hier lauern neue Risiken
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Tim Temp 11.04.2026, 07:22 Tim Temp

Seit Wochen erleben Anleger eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Aktienmärkte verzeichnen hohe Kursausschläge in beide Richtungen. Die Erleichterung über den Waffenstillstand im Nahen Osten ist förmlich greifbar, doch der Puls bleibt hoch. Die Volatilität ist nicht verschwunden, sie hält lediglich kurz die Luft an. Diese Aktien liefern Anlegern dennoch starke Renditen, unabhängig davon welche Richtung die Aktienmärkte einschlagen.

Warum bleibt die Nervosität trotz der Entspannungssignale so hoch? Der Hauptgrund liegt in der geopolitischen Fragilität. Ein Waffenstillstand ist kein dauerhafter Frieden. Die Marktteilnehmer wissen, dass eine einzige Fehlreaktion oder eine neue Eskalation den Ölpreis binnen Stunden wieder über die 100-Dollar-Marke katapultieren könnte. Diese ständige Bedrohung wirkt wie ein Bremsklotz für nachhaltige Investitionen. Zudem befinden wir uns in einer Phase der ökonomischen Neubewertung. Die US-Notenbank und die EZB beobachten die Datenlage penibel. Solange die Kerninflation aufgrund der hohen Lohnkosten und der vergangenen Energiepreisschocks nicht signifikant sinkt, bleibt das Schreckgespenst „Higher for longer“ – also dauerhaft hohe Zinsen – Realität. Aktuell erwarten professionelle Marktteilnehmer laut FedWatch Tool erst im September 2027 eine weitere Zinssenkung. Zum Jahresbeginn sollte es Ende 2026 mit weiteren Senkungen weitergehen.

Wahrscheinlichkeiten für Zinssenkungen der Fed
Quelle: CME FedWatch Tool
Wahrscheinlichkeiten für Zinssenkungen der Fed

In den kommenden Wochen müssen sich Anleger auch auf die psychologische Falle der anstehenden Berichtssaison einstellen, da nach der jüngsten Erholung die Erwartungshaltung hoch ist und Enttäuschungen beim Ausblick Kursabstrafungen nach sich ziehen können. Flankiert wird dieses Risiko durch die Gefahr eines technischen Rebounds beim Ölpreis: Sollte der aktuelle Waffenstillstand Risse zeigen, würden die Inflationserwartungen sofort wieder aufflammen und insbesondere den zinssensitiven Technologiesektor erneut unter Druck setzen. 

Aktuell ist die Erleichterung groß – wie lange die Erholung anhält, bleibt abzuwarten, da die Gemengelage weiterhin herausfordernd ist. Glücklicherweise gibt es eine kleine Gruppe von Finanzdienstleistern, die sich als wichtige Knotenpunkte des Kapitalmarktes, insbesondere zur Absicherung von Risiken für große Institutionen, eine monopolartige Marktstellung erarbeitet haben. Diese Aktien profitieren in Marktphasen von hoher Unsicherheit besonders, egal wohin die Kurse laufen. Wer mehr über die „Immer-Gewinner“ erfahren möchte, findet im Aktienreport drei starke Aktien mit zusätzlichen Optionsscheinen für dreistellige Renditen in den kommenden Monaten. 

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