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12.02.2014 Alfred Maydorn

JinkoSolar, Trina, Yingli: Neuer Solar-Rekord in China

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Während der Solarboom in Deutschland seinen Zenit längst überschritten hat, geht er in China gerade erst los. Im vergangenen Jahr wurden dort Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 11,3 Gigawatt installiert, 2014 sollen es sogar 14 Gigawatt werden. Zu den Profiteuren des chinesischen Solarbooms gehören vor allem Yingli, Trina und JinkoSolar.

Während in Deutschland im vergangenen Jahr der Zubau an neuen Solaranlagen um 56 Prozent auf nur noch 3,3 Gigawatt eingebrochen ist, hat er sich in China auf 11,3 Gigawatt im Vergleich zum Vorjahr mehr als vervierfacht. Das meldet die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

Für 2014 wird eine weitere Steigerung erwartet. Das Ausbauziel der chinesischen Regierung liegt bei 14 Gigawatt. Davon sollen acht Gigawatt auf Photovoltaik-Dachanlagen entfallen weitere sechs Gigawatt auf Freiflächenanlagen.

Großkonzerne im Vorteil

Der überwiegende Teil der neuen Aufträge dürfte an die führenden chinesischen Unternehmen vergeben werden, also an Yingli Green Energy, Trina Solar und JinkoSolar. Alle drei Firmen verkaufen längst nicht nur ihre Solarmodule, sondern planen und errichten auch selbst Solarparks.

Favorit JinkoSolar

Trotz der zum Teil beachtlichen Kurszuwächse im vergangenen Jahr sind die Aktien der drei großen chinesischen Anbieter noch immer attraktiv bewertet. DER AKTIONÄR rät insbesondere bei JinkoSolar zum Kauf. Der Konzern hat nicht nur die höchsten Margen der Branche, sondern ist der Konkurrenz auch bei der Erstellung eigener Solaranlagen voraus.

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