Der Bau-Konzern Hochtief hat am heutigen Donnerstagnachmittag die Zahlen für das vierte Quartal respektive Gesamtjahr 2025 vorgelegt. Das Unternehmen, welches auch vom Ausbau der KI-Infrastruktur profitiert, will weiterwachsen. Darüber hinaus können sich Aktionäre über eine deutlich höhere Dividende freuen.
Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um 15 Prozent auf über 38 Milliarden Euro (währungsbereinigt betrug das Plus sogar 21 Prozent). Beim operativen Nettogewinn legte Hochtief im Vergleich zum Vorjahr sogar um 26 Prozent auf 789 Millionen Euro zu, womit die zuvor kommunizierte Guidance von 750 bis 780 Millionen Euro übertroffen wurde. Auch hier wäre das Wachstum auf währungsbereinigter Basis mit einem Plus von 35 Prozent deutlich höher gewesen.
Anleger sollen an der starken operativen Entwicklung partizipieren. Die Dividende soll um 26 Prozent auf 6,60 Euro je Aktie steigen. Die zugrundeliegende Rendite beträgt damit 1,6 Prozent.
Und die Basis für weiteres hochprofitables Wachstum ist gelegt: Der Auftragseingang stieg per Ende 2025 um 32 Prozent auf 52,6 Milliarden Euro. Heraus ragt hier das Schlussviertel, wo Hochtief einen Zuwachs im Orderbuch von 76 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal verzeichnete. Insgesamt sitzen die Essener auf Aufträgen in Höhe von 72,5 Milliarden Euro.
Den operativen Konzerngewinn will Hochtief im Jahr 2026 um weitere 20 bis 30 Prozent nach oben schrauben. Das würde in etwa eine Verdopplung des Gewinns aus dem Jahr 2022 bedeuten.
Die Zahlen liegen im Rahmen der Erwartungen, bei der Gewinnprognose liegt Hochtief sogar leicht darüber. Nach den Zahlen stieg der Wert kurzzeitig auf ein neues Rekordhoch, bevor Gewinnmitnahmen einsetzten. Angesichts der Rally ist dies allerdings kein Grund zur Sorge. Die mittel- bis langfristigen Aussichten für den Bau-Riesen bleiben attraktiv.
Heute, 15:15