Die Rally bei der Aktie von Hochtief geht in die nächste Runde: Mit einem Plus von 4,5 Prozent ist das Papier des Baukonzerns Spitzenreiter im MDAX. Durch den starken Kursanstieg, der durch einen weiteren milliardenschweren Auftrag aus Deutschland unterfüttert wird, notiert der deutsche Nebenwert erstmals über der Marke von 400 Euro. Ganz zur Freude von AKTIONÄR-Lesern.
Hochtief konnte einen "bedeutenden" Rüstungsinfrastrukturvertrag unterzeichnen. Konkret soll der Baukonzern als Allianzpartner im IPA-Verfahren für das Projekt Campus DOK an der Campusentwicklung der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg partizipieren. Das gesamte Projekt soll einen Auftragsgegenwert im Milliarden-Euro-Bereich haben.
Das MDAX-Unternehmen übernimmt im Rahmen des aufgesetzten 10-Jahres-Vertrages sowohl den Rückbau als auch den erweiterten Rohbau sowie die Fassade des Vorhabens. Der Teilauftrag soll laut Firmenangaben wiederum ein Volumen im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich haben.
Das Geschäft von Hochtief brummt – aber nicht nur in Europa. Vor allem in den USA gilt das Unternehmen über die Tochtergesellschaft Turner (bereits 1999 übernommen) als einer der großen Gewinner, was den Bau von Rechenzentren für die notwendige KI-Infrastruktur betrifft. Hochtief wirkt hier unter anderem an Meta-Projekten mit. Erst am vergangenen Freitag verkündete Hochtief, in ein weiteres Vorhaben des Facebook-Konzerns involviert zu sein.
Großaufträge aus den Bereichen Data-Center und jetzt auch Rüstung treiben die Hochtief-Aktie weiter mächtig an. Investierte Anleger bleiben beim Dauerläufer weiter an Bord, Zukäufe sollten allerdings nun vor der morgigen Zahlenvorlage zurückgestellt werden. AKTIONÄR-Leser sitzen bereits auf satten Kursgewinnen: Seit Empfehlung im März 2023 beläuft sich das Plus inzwischen auf satte 475 Prozent.
Heute, 14:33