Generali hat im ersten Quartal operativ besser abgeschnitten als erwartet. Vor allem die Schaden- und Unfallversicherung sowie das Asset Management des italienischen Allianz-Konkurrenten überzeugten. Reicht das, um der Aktie neuen Rückenwind zu verleihen und den Angriff auf neue Rekordhochs einzuläuten?
Das Wichtigste kurz und knapp:
• Generali hat im ersten Quartal die Erwartungen übertroffen. Der operative Gewinn lag mit 2,24 Milliarden Euro klar über dem Konsens von 2,03 Milliarden Euro.
• Auch der Nettogewinn und die gebuchten Bruttoprämien fielen besser aus als erwartet. Besonders stark lief es in der Schaden- und Unfallversicherung sowie im Asset Management.
• Die Solvency-Kapitalquote lag mit 212 Prozent leicht unter den Erwartungen, bleibt aber komfortabel.
Generali hat im ersten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Der italienische Versicherer steigerte den operativen Gewinn auf 2,24 Milliarden Euro und lag damit klar über dem Analystenkonsens von 2,03 Milliarden Euro. Auch beim Nettogewinn und den Bruttoprämien schnitt der Konzern besser ab als von Analysten erwartet.
Der Nettogewinn lag bei 1,17 Milliarden Euro. Erwartet worden waren 1,1 Milliarden Euro. Die gebuchten Bruttoprämien beliefen sich auf 28,2 Milliarden Euro und übertrafen damit ebenfalls die Prognose von 27,8 Milliarden Euro. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 0,84 Euro.
Operativ lief es in allen wichtigen Sparten rund. Im Lebensversicherungsgeschäft erzielte Generali einen operativen Gewinn von 1,09 Milliarden Euro. In der Schaden- und Unfallversicherung lag das operative Ergebnis bei 1,04 Milliarden Euro und damit deutlich über der Erwartung von 932,8 Millionen Euro. Auch das Asset Management überzeugte mit einem operativen Ergebnis von 314 Millionen Euro, Erwartet wurden hier 294,9 Millionen Euro.
Konzernweit stieg das operative Ergebnis um 8,1 Prozent. Besonders stark entwickelte sich das Asset & Wealth Management mit einem Plus von 15,5 Prozent. Rückenwind kam hier sowohl aus dem Asset Management als auch von Banca Generali.
Etwas schwächer fiel die Kapitalquote aus. Die Solvency-Kapitalquote lag bei 212 Prozent, während Analysten 214,5 Prozent erwartet hatten. Dennoch bleibt die Kapitalausstattung komfortabel. Die Schaden-Kosten-Quote lag bei 90,5 Prozent und wurde durch Naturkatastrophen belastet.
Generali hat etwas stärker als erwartet abgeliefert, wächst in allen Segmenten und bleibt finanziell solide aufgestellt. Die Aktie bleibt eine attraktive Dividendenperle. Investierte Anleger bleiben an Bord. Auch Neueinsteiger können bei dem Allianz-Konkurrenten zugreifen.
Generali hat etwas stärker als erwartet abgeliefert, wächst in allen Segmenten und bleibt finanziell top aufgestellt. Die Aktie bleibt eine attraktive Dividendenperle. Die Chancen stehen gut, dass das Rekordhoch von 39,51 Euro fällt. Damit wäre ein massives Kaufsignal verbunden. Investierte Anleger halten an der Aktie fest. Auch Neueinsteiger können bei dem Allianz-Konkurrenten zugreifen.
Häufige Fragen zu Generali
Was macht Generali?
Generali ist der größte Versicherer Italiens und einer der größten in Europa und damit unter anderem ein Konkurrent der Allianz.
Ist Generali eine attraktive Dividendenaktie?
Ja. Generali gilt als attraktive Dividendenperle im europäischen Versicherungssektor. Ausschüttungen und Aktienrückkäufe sind zentrale Bestandteile der Strategie.
Was könnte die Generali-Aktie antreiben?
Stabile Gewinne, eine starke Kapitalbasis, hohe Ausschüttungen und regelmäßige Aktienrückkäufe könnten die Aktie weiter stützen.
Heute, 08:20